• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,11136 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,29667 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 109,842 ¥
  • AUD/USD - Kürzel: AUD/USD - ISIN: XC000A0E4TC6
    Börse: FOREX / Kursstand: 0,69035 $

München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar ist auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) fester in die neue Handelswoche gestartet. Im Fokus liegt in dieser Woche die Unterzeichnung des „Phase-1-Handelsabkommens“ zwischen den USA und China. Das Teilhandelsabkommen sieht vor, dass China die Importe von Agrargütern aus den USA erhöht, während die USA im Gegenzug einige Zölle für chinesische Einfuhren in die USA zurücknehmen. Am Markt wird erwartet, dass nach erfolgreichem Abschluss des Deals die Verhandlungen über die zweite Phase des Abkommens beginnen.

Geopolitischen Risiken gilt nach wie vor Aufmerksamkeit. Im Konflikt zwischen den USA und dem Iran hat die iranische Regierung eingeräumt, dass man ein ukrainisches Passagierflugzeug versehentlich abgeschossen hat, weil man es für eine US-Rakete hielt.

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EUR/USD

EUR/USD hat zu Beginn der neuen Handelswoche zunächst bis 1,1136 im Hoch zugelegt, die gemachten Gewinne aber im weiteren Handelsverlauf komplett wieder abgegeben und notiert nun gegenüber dem Freitagsschlusskurs unverändert bei 1,1119.

GBP/USD setzt seine letztwöchige Talfahrt fort und notierte bislang bei 1,2963 im Tief – ein Zweieinhalbwochentief. Dabei leidet das Pfund weiterhin unter Spekulationen, denen zufolge die Bank of England (BoE) die Leitzinsen senken könnte. In der vergangenen Woche hatten Kommentare des BoE-Gouverneurs Mark Carney und Silvana Tenreyro, ebenfalls Mitglied des geldpolitischen Ausschusses der BoE, entsprechende Erwartungen geweckt. Am Wochenende hatte mit Gertjan Vlieghe ein weiterer BoE-Vertreter signalisiert, dass auch er eine Zinssenkung befürworte, wenn sich die Datenlage nicht signifikant verbessere.

Die am Montagvormittag veröffentlichten Daten liefern darauf keinen Hinweis. So ist beispielsweise das britische Bruttoinlandsprodukt ist im November um 0,3 Prozent im Monatsvergleich gesunken. Analysten hatten im Konsens mit einem unveränderten Wert gerechnet. Die Industrieproduktion fiel im November um 1,2 Prozent gegenüber dem Vormonat. Erwartet worden war hier lediglich ein Rückgang um 0,1 Prozent. Bitte lesen Sie auch die ausführlichere GBP/USD-News.

Während USD/JPY bei 109,88 ein frisches Siebeneinhalbmonatshoch erreichte, wurde AUD/USD bislang bei 0,6920 im Hoch gehandelt. Die Inflationserwartungen der australischen Verbraucher auf Sicht von zwölf Monaten sind laut Dezember-Umfrage des Melbourne Institute (MI) auf 0,3 Prozent gestiegen. In der letzten Umfrage war ein unverändertes Preisniveau erwartet worden. Bitte beachten Sie auch die aktuelle AUD/USD-News.

Am Montagnachmittag stehen keine US-Daten auf dem Programm. Andere Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.