• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,17860 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,38163 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 110,107 ¥
  • USD/CAD - Kürzel: USD/CAD - ISIN: XC000A0AEM51
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,26730 $

München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar weitet zu Beginn der neuen Handelswoche seine jüngsten Gewinne aus und hat gemessen am US-Dollar-Index am Montagvormittag ein Zweieinhalbwochenhoch erreicht.

Aufmerksamkeit gilt weiterhin den US-Daten, von denen sich Investoren Hinweise auf den Zeitpunkt erhoffen, wann die der Federal Reserve Bank (Fed) mit der Verringerung ihrer Anleihenkäufe beginnt. Nachdem am Freitag gemeldet worden ist, dass die US-Erzeugerpreise im August um 0,7 Prozent im Monats- und 8,3 Prozent im Jahresvergleich gestiegen sind, liegen heute die anstehenden US-Verbraucherpreise im August im Fokus.

Die Präsidentin der Fed in Cleveland Loretta Mester sagte am Freitag, dass sie es nach wie vor begrüßen würde, wenn die Zentralbank noch im Jahr 2021 mit der Drosselung der Wertpapierkäufe beginnen würde. Mester gehört zu einer wachsenden Zahl von Fed-Vertretern, die sich trotz des schwächer als erwartet ausgefallenen US-Arbeitsmarktberichts im August für einen eher früheren als späteren Beginn des sog. „Taperings“ aussprechen.

EUR/USD gibt nach und notierte bislang bei 1,1773 im Tief – ein Zweieinhalbwochentief. Die deutschen Großhandelspreise sind im August um 0,5 Prozent im Monatsvergleich gestiegen. Analysten hatten im Konsens mit einem stärkeren Zuwachs um 0,9 Prozent gerechnet, nach einer Teuerung um 1,1 Prozent im Juli. Auf Jahressicht ergibt sich ein Preisanstieg um 12,3 Prozent – die höchste Teuerungsrate seit Oktober 1974.

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EUR/USD

Während GBP/USD bislang bis 1,3796 zurückfällt, legt USD/JPY bislang bis 110,16 im Hoch zu. Die japanischen Erzeugerpreise waren im August im Monatsvergleich unverändert. Analysten hatten im Konsens mit einem Anstieg um 0,2 Prozent gerechnet, nach plus 1,1 Prozent im Juli. Auf Jahressicht liegt die Teuerung bei 5,5 Prozent. Erwartet worden war hier im Schnitt ein Zuwachs um 5,6 Prozent wie zuletzt (ein knappes 13-Jahreshoch). Der BSI Manufacturing Index stieg im dritten Quartal überraschend deutlich auf 7,0 Punkte. Volkswirte hatten im Schnitt mit einem Anstieg auf lediglich minus 0,9 Zähler gerechnet, nach minus 1,4 Punkten im Vorquartal. Bitte lesen Sie auch die aktuelle USD/JPY-News.

USD/CAD gibt einen Teil seiner jüngsten Gewinne wieder ab. Vom Freitagshoch bei 1,2694 fiel das Währungspaar bislang bis 1,2658 im Tief zurück. Der kanadische Arbeitsmarktbericht hatte am Freitag mit einem überraschend deutlichen Rückgang der Arbeitslosenquote und einem stärkeren Anstieg der Erwerbstätigenzahl als erwartet positiv überrascht. Die Arbeitslosenquote sank im August deutlich auf 7,1 Prozent. Analysten hatten im Konsens mit einem Rückgang auf lediglich 7,3 Prozent gerechnet, nach 7,5 Prozent im Juli. Die Zahl der Erwerbstätigen stieg im August um 90.200 Personen. Erwartet worden war im Konsens ein geringerer Zuwachs um 67.200, nach plus 94.000 im Juli. Bitte beachten Sie auch die heutige USD/CAD-News.

Aus den USA wird am Montag lediglich der Haushaltssaldo im August gemeldet. De Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.