• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,15800 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,30400 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 113,349 ¥

München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar setzt im europäischen Handel am Freitag auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) seinen deutlichen Anstieg der vergangenen Handelstage auf ein Zweiwochenhoch fort. Der Greenback profitiert auf breiter Basis weiterhin von der US-Zinsanhebung am Mittwochabend bzw. den unverändert positiven US-Zinsaussichten, die bis 2020 einen Leitzins von 3,25 bis 3,50 Prozent prognostizieren.

EUR/USD weitet zum Wochenschluss seine deutlichen Vortagsverluste bislang auf ein Zweiwochentief bei 1,1569 aus. Dabei belasten den Euro auch Sorgen um den italienischen Haushalt. Die am Freitagvormittag gemeldeten Verbraucherpreise in der Eurozone sind im September um 2,1 Prozent im Jahresvergleich gestiegen. Mit diesem Wert hatten Analysten im Konsens auch gerechnet, nach dem die Inflationsrate im Vormonat bei 2,0 Prozent gelegen hatte. Bitte lesen Sie auch die aktuelle EUR/USD-News.

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EUR/USD

GBP/USD notierte bislang bei 1,3032 im Tief. Das am Vormittag aus Großbritannien gemeldete Bruttoinlandsprodukt ist im zweiten Quartal laut endgültiger Veröffentlichung wie bereits gemeldet um 0,4 Prozent im Quartalsvergleich gestiegen, nach plus 0,2 Prozent im ersten Quartal. Die Unternehmensinvestitionen sanken im Berichtszeitraum überraschend um 0,7 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Analysten hatten im Konsens hingegen mit einem Anstieg um 0,5 Prozent gerechnet, nach einem Rückgang um 0,4 Prozent im ersten Quartal. Bitte beachten Sie auch die heutige GBP/USD-News.

USD/JPY hat zum Wochenschluss bei 113,65 ein frisches 2018er-Hoch erreicht (höchster Stand seit Dezember 2017). Die über Nacht gemeldeten Wirtschaftsdaten sind gemischt ausgefallen. So stiegen beispielsweise die Verbraucherpreise im Großraum Tokio im September in der Kernrate um 1,0 Prozent (Konsens plus 0,9 Prozent wie zuletzt), während die Industrieproduktion hingegen im August mit einem Zuwachs um 0,7 Prozent im Monatsvergleich enttäuschte. Analysten hatten hier im Konsens einem Anstieg um 1,5 Prozent erwartet. Bitte lesen Sie auch die ausführlichere USD/JPY-News.

Zum Wochenausklang stehen noch einmal zahlreiche US-Daten auf dem Programm, darunter der Chicagoer Einkaufsmanagerindex und das Konsumklima der Uni Michigan. Die Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschafsdatenkalender.