• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,19037 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,38403 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 110,616 ¥

München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar legt im europäischen Handel am Dienstagvormittag auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) in Richtung seines am 18. Juni 2021 erreichten Zweimonatshochs zu.

Insgesamt schlägt im Monat Juni ein dickes Plus zu Buche. Dabei profitiert der Greenback von der Ankündigung der Federal Reserve Bank (Fed) vor rund zwei Wochen, schon 2023 und damit eher als bislang geplant mit ersten Zinserhöhungen beginnen zu wollen. Zuletzt äußerten mehrere Fed-Mitglieder, dass sie sich auch bereits Ende 2022 einen ersten Zinsschritt vorstellen könnten. Zudem haben die Diskussionen um eine Verringerung der Anleihenkäufe begonnen.

EUR/USD fällt am Dienstagvormittag weiter in Richtung seines am 21. Juni 2021 bei 1,1846 erreichten Zweieinhalbmonatstiefs zurück. Im Tief wurde das Währungspaar bislang bei 1,1899 gehandelt. Die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone hat sich im Juni im Umfeld von Lockerungen der Corona-Beschränkungen weiter verbessert. Der Economic Sentiment Indicator (ESI) legte im Juni gegenüber dem Vormonat um 3,4 Punkte auf 117,9 Zähler zu, wie die Europäische Kommission am Dienstag mitteilte. Dies ist der höchste Wert seit dem Jahr 2000. Analysten hatten im Konsens mit einem Anstieg auf 116,5 Punkte gerechnet. Das Verbrauchervertrauen hellte sich von minus 5,1 Zählern im Mai wie erwartet auf minus 3,3 Punkte im Juni auf. Bitte lesen Sie auch die aktuelle EUR/USD-News.

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EUR/USD

GBP/USD gibt mit bislang 1,3836 im Tief weiter in Richtung seines am 21. Juni 2021 bei 1,3785 erreichten Zweimonatstiefs nach. Der britische Nationwide-Hauspreisindex ist im Juni wie erwartet um 0,7 Prozent im Monatsvergleich gestiegen, nach plus 1,8 Prozent im Mai. Die Geldmenge M4 ist im Mai um 0,4 Prozent im Monatsvergleich gewachsen. Analysten hatten im Konsens mit einem Anstieg um 0,2 Prozent gerechnet, nach zuvor plus 0,1 Prozent. Die BoE-hypothekengenehmigungen legten im Mai auf 87.500 zu (Konsens 86.000, nach 87.000 im April). Die Verbraucherkredite erhöhten sich im Mai um 6,9 Milliarden Pfund gegenüber dem Vormonat (erwartet 4,6 Milliarden Pfund, nach 2,9 Milliarden Pfund zuvor).

USD/JPY erholt sich im weiteren Handelsverlauf von seinem Tagestief bei 110,43 bis bislang 110,76 im Hoch. Das am 24. Juni 2021 erreichte 15-Monatshoch liegt bei 111,12. Die über Nacht aus Japan gemeldeten Wirtschaftsdaten sind gemischt ausgefallen. Die Einzelhandelsumsätze stiegen im Mai auf Jahressicht um 8,2 Prozent. Analysten hatten im Konsens mit einem Zuwachs um 7,9 Prozent gerechnet, nach plus 11,9 Prozent im April. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich im Mai auf 3,0 Prozent. Erwartet worden war hier ein Plus auf 2,9 Prozent, nach 2,8 Prozent im Vormonat. Bitte beachten Sie auch die heutige USD/JPY-News.

Aus den USA werden am Dienstagnachmittag u.a. das Verbrauchervertrauen des Conference Board im Juni sowie der CaseShiller- und der FHFA-Hauspreisindex im April gemeldet. Die Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.