München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar bewegt sich zur Wochenmitte im Umfeld von Berichten, wonach in den Handelsgesprächen zwischen den USA und China keinerlei Fortschritte mehr erzielt werden, auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) weiterhin im Seitwärtsschritt. EUR/USD setzt seinen Anstieg der vergangenen Handelstage bis bislang 1,1366 im Hoch fort – ein frisches Zweiwochenhoch.

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    EUR/USD

    Im Fokus liegt das bereits seit gestern stattfindende Notenbanktreffen der Federal Reserve Bank (Fed). Analysten erwarten bei dem heutigen Entscheid im Konsens keine Änderung des aktuellen Leitzinsniveaus von 2,25 bis 2,50 Prozent. Aufmerksamkeit gilt daher den neuesten Prognosen zu Zinsen, Wachstum, Inflation und Arbeitslosenquote. „Wir gehen davon aus, dass die Mehrheit der FOMC-Mitglieder noch eine Leitzinserhöhung in diesem Jahr für angemessen hält, während Marktteilnehmer inzwischen eher auf eine Zinssenkung setzen", schreibt Helaba-Analyst Ulrich Wortberg im aktuellen „Tagesausblick Devisen".

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    GBP/USD gibt deutlich bis bislang 1,3189 im Tief nach, nachdem gemeldet worden ist, dass Großbritannien bei der Europäischen Union (EU) nun offiziell einen Antrag auf Verlängerung des Brexit-Termins gestellt hat. Premierministerin Theresa May sagte im britischen Unterhaus, sie habe einen Aufschub bis Ende Juni beantragt. Die am Vormittag aus Großbritannien gemeldeten Wirtschaftsdaten sind gemischt ausgefallen. Die wichtigen Verbraucherpreise stiegen im Februar um 1,9 Prozent im Jahresvergleich. Analysten hatten im Konsens mit einer Inflationsrate von 1,8 Prozent gerechnet wie im Januar.

    USD/JPY notierte bislang bei 111,70 im Hoch. Die japanische Regierung bewertet die heimische Konjunktur etwas schwächer als zuvor. Die Exporte und die Industrieproduktion hätten sich zuletzt schwach entwickelt, heißt es im aktuellen Monatsbericht. Dennoch geht die japanische Regierung nach wie vor davon aus, dass sich die japanische Wirtschaft weiterhin moderat erholen wird.

    AUD/USD wurde bislang im Hoch bei 0,7099 gehandelt. Die vom Melbourne Institute (MI) ermittelten australischen Frühindikatoren waren im Januar auf Monatssicht unverändert, nach einem Anstieg um 0,1 Prozent im Dezember.

    Highlight ist heute der US-Zinsentscheid und die neuen Projektionen der Fed. Die Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.