• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,14980 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,30360 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 113,874 ¥
  • USD/CHF - Kürzel: USD/CHF - ISIN: XC0009652816
    Börse: FOREX / Kursstand: 0,99370 Fr
  • USD/SEK - Kürzel: USD/SEK - ISIN: US23129P1021
    Börse: FOREX / Kursstand: 9,07820 kr

München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar hat im europäischen Handel am Freitag im Vorfeld der um 14:30 Uhr MESZ anstehenden wichtigen US-Arbeitsmarktdaten für September seinen Anstieg auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) wieder aufgenommen. Zuvor war es am Donnerstag nach Erreichen eines Sechswochenhochs zu einem Kursrücksetzer gekommen.

Der Kurs des US-Dollars folgt dabei nach zuletzt erneut starken US-Wirtschaftsdaten und der damit verbundenen Aussicht auf weiter steigende US-Leitzinsen einem Anstieg der Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen auf 3,204 Prozent – das höchste Niveau seit 2011. Hawkische Kommentare von US-Notenbankpräsident Jerome Powell unterstützten ebenfalls die positiven US-Zinsaussichten.

EUR/USD fällt wieder zurück in Richtung seines am frühen Donnerstag bei 1,1462 erreichten Sechswochentiefs zurück und notierte bislang bei 1,1486 im Tief. Die Auftragseingänge in der deutschen Industrie sind im August mit 2,0 Prozent im Monatsvergleich deutlich stärker gestiegen als erwartet. Analysten hatten im Konsens lediglich mit einem Zuwachs um 0,8 Prozent gerechnet, nach einem Rückgang um 0,9 Prozent im Juli. Bitte lesen Sie auch die heutige EUR/USD-News.

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EUR/USD

GBP/USD legt gegen den breiteren US-Dollar-Trend bislang bis 1,3059 zu. Der britische Halifax-Hauspreisindex ist im September um 1,4 Prozent im Monatsvergleich gesunken. Analysten hatten im Konsens hingegen mit einem Anstieg um 0,2 Prozent gerechnet, nach einem Zuwachs um 0,1 Prozent im August.

USD/JPY notierte bislang bei 114,10 im Hoch. Die japanischen Frühindikatoren sind im August auf 104,4 Punkte gestiegen. Erwartet worden war im Schnitt ein etwas schwächerer Zuwachs auf 104,3 Zähler, nach 103,9 Punkten.

USD/CHF setzt seine jüngste Kletterpartie in großen Schritten fort und hat mit bislang 0,9942 im Hoch ein frisches Sechswochenhoch erreicht. Die schweizerischen Verbraucherpreise sind im September auf Monatssicht um 0,1 Prozent gestiegen, nachdem sie im August unverändert waren. Analysten hatten im Konsens mit einem Anstieg um 0,2 Prozent gerechnet. Gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum ergibt sich aktuell eine Inflationsrate von 1,0 Prozent. Erwartet worden war hier eine Teuerung um 1,1 Prozent, nach zuletzt 1,2 Prozent. Bitte beachten Sie auch die aktuelle USD/CHF-News.

USD/SEK setzt seine Rallye am Freitag fort und hat bei 9,0996 ein frisches Vierwochenhoch erreicht. Die schwedische Industrieproduktion ist im August um 0,6 Prozent im Monats- und 3,0 Prozent im Jahresvergleich gestiegen. Bitte lesen Sie auch die ausführlichere USD/SEK-News.

Highlight im US-Handel am Freitagnachmittag ist der um 14:30 Uhr MESZ anstehende US-Arbeitsmarktbericht für September. Analysten rechnen im Konsens mit 188.000 neu geschaffenen Stellen außerhalb der Landwirtschaft, einer auf 3,8 Prozent gesunkenen Arbeitslosenquote und einem Anstieg der durchschnittlichen Stundenlöhne um 0,3 Prozent im Monatsvergleich. Die Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.