• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,14230 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,31020 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 113,668 ¥
  • USD/CHF - Kürzel: USD/CHF - ISIN: XC0009652816
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,00270 Fr
  • NZD/USD - Kürzel: NZD/USD - ISIN: XC000A0G85A0
    Börse: FOREX / Kursstand: 0,67920 $

München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar erobert im europäischen Handel am Donnerstag auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) einen Teil des in den vergangenen Handelstagen verlorenen Terrains zurück. Nach wie vor verdauen die Marktteilnehmer die Ergebnisse der US-Zwischenwahlen.

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Die Republikaner konnten ihre Mehrheit im Senat ausbauen, allerdings haben die Demokraten das Repräsentantenhaus erobern können, wodurch der politische Spielraum von US-Präsident Donald Trump kleiner werden dürfte. Insbesondere gesetzgeberisch und haushaltspolitisch dürfte er seine Agenda schwerer verwirklichen können.

Während die Auswirkungen des Verlusts der republikanischen Mehrheit im Repräsentantenhaus noch viele Unsicherheiten bergen, ist die Marschrichtung der US-Geldpolitik trotz der Kritik Trumps an den Zinserhöhungen der Fed klar. Heute steht ein Zinsentscheid der US-Notenbank an. Analysten rechnen im Konsens mit keiner Änderung des Leitzinsniveaus. Die nächste Zinsanhebung der Federal Reserve Bank (Fed) wird allgemein bei dem Dezembertreffen erwartet. Die US-Konjunktur läuft rund, Inflation und Löhne steigen und der Arbeitsmarkt präsentiert sich robust. Für die Fed gibt es daher keinen Grund, von ihrem Zinserhöhungspfad abzuweichen.

EUR/USD bewegt sich im Verbund mit den US-Dollar-Gewinnen auf breiter Basis gen Süden. Im Tief wurde das Währungspaar bislang bei 1,1403 gehandelt. Die deutschen Exporte haben im September mit einem saisonbereinigten Rückgang um 0,8 Prozent im Monatsvergleich enttäuscht. Erwartet worden war ein Anstieg um 0,3 Prozent. Belastet wurde der Euro auch durch gesenkte Wachstumsprognosen der EU-Kommission. Es gebe zahlreiche Risiken für das Wachstum, darunter die Gefahr steigender Staatsschulden in einigen Euroländern, heißt es im Herbstgutachten. Bitte lesen Sie auch die ausführlichere EUR/USD-News.

EUR/USD

GBP/USD notierte bislang bei 1,3086 im Tief. Der über Nacht gemeldete britische RICS-Hauspreissaldo ist im Oktober auf minus zehn Punkte gefallen. Analysten hatten im Konsens mit einem unveränderten Wert von minus zwei Zählern gerechnet. USD/JPY erreichte im Hoch 113,76.

USD/CHF legt ebenfalls parallel zu den Gewinnen im US-Dollar-Index zu und notierte bislang bei 1,0035 im Hoch. Die Arbeitslosigkeit in der Schweiz verharrt weiterhin auf sehr tiefem Niveau. Im Oktober lag die Quote bei 2,4 Prozent und damit den sechsten Monat in Folge auf einem Zehnjahrestief. Bitte beachten Sie auch die umfassendere USD/CHF-News.

NZD/USD fällt von seinem zur Wochenmitte bei 0,6819 erreichten frischen Dreimonatshoch zurück. Im Tief wurde das Währungspaar bislang bei 0,6770 gehandelt. Die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) hat ihren Leitzins wie erwartet unverändert bei 1,75 Prozent belassen. Mit einer Zinsanhebung rechnen die Währungshüter nun jedoch bereits im zweiten Quartal 2020. Bitte lesen Sie auch die detailliertere NZD/USD-News.

Highlight im US-Handel am Donnerstag ist der o.g. Zinsentscheid der Federal Reserve Bank (Fed). Bevor es um 20:00 Uhr MEZ so weit ist, stehen um 14:30 Uhr MEZ noch die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe auf dem Programm. Die Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.