• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,13440 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,29630 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 109,762 ¥
  • USD/CHF - Kürzel: USD/CHF - ISIN: XC0009652816
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,00160 Fr

München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar setzt im europäischen Handel am Freitag seinen zu Beginn des Monats Februar begonnenen Anstieg fort. Dabei markierte der Greenback auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) ein frisches Fünfwochenhoch.

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Die Handelsspannungen zwischen den USA und China haben sich wieder verstärkt. US-Präsident Donald Trump hatte gestern verlauten lassen, er werde seinen chinesischen Amtskollegen Xi Jinping nicht vor dem 1. März treffen. Die Kommentare enttäuschten die Hoffnung am Markt, dass bald ein Handelsabkommen erzielt werden könnte.

Zuvor hatte bereits der Berater des Weißen Hauses, Lawrence Kudlow, erklärt, dass es in den Handelsgesprächen eine beträchtliche Differenz zwischen den Standpunkten der USA und China gebe. Trump hatte gedroht, die US-Zölle auf chinesische Importe am 1. März weiter zu erhöhen, wenn bis dahin keine Einigung erzielt wird. Eine nächste Gesprächsrunde ist für die kommende Woche in Peking geplant.

EUR/USD erholt sich im weiteren Handelsverlauf am Freitag von seinem am Morgen erreichten frischen Zweiwochentief bei 1,1321. Die am Vormittag gemeldeten Wirtschaftsdaten aus der Eurozone sind gemischt ausgefallen. Während die Außenhandelszahlen aus Deutschland und die Daten zur französischen Industrieproduktion positiv überraschten, enttäuschte die italienische Industrie mit ihrem vierten Produktionsrückgang in Folge. Bitte lesen Sie auch die ausführlichere EUR/USD-News.

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EUR/USD

GBP/USD setzt seine Erholung von dem gestern bei 1,2854 erreichten Zweiwochentief bislang bis zuhöchst 1,2972 fort. USD/JPY bewegt sich zum Wochenschluss weiterhin seitwärts im Bereich der 110er-Marke. Während die Ausgaben privater Haushalte im Januar mit einem Anstieg um 0,1 Prozent im Jahresvergleich enttäuscht haben, überraschten die durchschnittlichen Nettoeinkommen im Dezember mit einem Anstieg um 1,8 Prozent im Jahresvergleich positiv. Das Economy Watchers Sentiment ist im Dezember überraschend auf 45,6 Punkte zurückgefallen. Bitte beachten Sie auch die umfassendere USD/JPY-News.

USD/CHF konsolidiert weiterhin das gestern bei 1,0029 erreichte Zweieinhalbmonatshoch. Die Arbeitslosenquote in der Schweiz ist im Januar auf 2,8 Prozent gestiegen, nachdem sie im Dezember bei 2,7 Prozent gelegen hatte. Bereinigt um saisonale Effekte verharrte sie jedoch wie von Analysten im Konsens erwartet bei 2,4 Prozent. Bitte lesen Sie auch die aktuelle USD/CHF-News.

US-Wirtschaftsdaten stehen zum Wochenschluss nicht auf der Agenda. Andere Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.