• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,09935 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,28792 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 108,659 ¥
  • USD/CHF - Kürzel: USD/CHF - ISIN: XC0009652816
    Börse: FOREX / Kursstand: 0,96602 Fr

München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar weitet im europäischen Handel am Freitagvormittag seine Verluste der vergangenen Handelstage auf breiter Basis aus und hat gemessen am US-Dollar-Index ein Dreiwochentief erreicht.

Der US-Dollar leidet dabei angesichts der Angst vor einer Verschlimmerung der Coronavirus-Epidemie und den damit verbundenen weltwirtschaftlichen Auswirkungen unter Spekulationen, dass die Federal Reserve Bank (Fed) zur Stützung der US-Wirtschaft weitere Lockerungsmaßnahmen ergreifen könnte. Die Fed Fund Futures signalisieren mittlerweile für dieses Jahr drei Zinssenkungen.

EUR/USD setzt zum Wochenschluss seine Rallye der vergangenen Handelstage fort und hat bei 1,1053 ein Dreiwochenhoch erreicht. Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Februar im Monatsvergleich saisonbereinigt um 10.000 gesunken. Analysten hatten im Konsens hingegen mit einem Anstieg um 5.000 gerechnet, nach einem Rückgang um 2.000 im Januar. Die Arbeitslosenquote lag unverändert bei 5,3 Prozent. Bitte lesen Sie auch die aktuelle EUR/USD-News.

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EUR/USD

GBP/USD gibt hingegen bis bislang 1,2859 im Tief nach. Das britische GfK-Verbrauchervertrauen ist im Februar auf minus sieben Punkte gestiegen. Analysten hatten im Konsens mit einer Verbesserung auf minus acht Zähler gerechnet, nach minus neun Punkten im Januar.

Der Yen ist weiterhin als „sicherer Hafen“ gefragt. Im Tief notierte USD/JPY bislang bei 108,48 – ein Dreiwochentief. Die über Nacht gemeldeten Wirtschaftsdaten aus Japan sind gemischt ausgefallen. Während die Verbraucherpreise im Großraum Tokio im Februar in der Kernrate mit einem Anstieg um 0,5 Prozent im Jahresvergleich ebenso enttäuschten wie die Arbeitslosenquote, die im Januar von zuvor 2,2 Prozent auf 2,4 Prozent stieg, überraschte die Industrieproduktion im Januar mit einem Anstieg um 0,8 Prozent im Monatsvergleich positiv. Die Einzelhandelsumsätze sanken im Januar mit 0,4 Prozent im Jahresvergleich nicht so stark wie im Konsens mit minus 1,0 Prozent erwartet. Bitte beachten Sie auch die ausführlichere USD/JPY-News.

USD/CHF fiel mit bislang 0,9607 im Tief auf den niedrigsten Stand seit September 2018. Wie der Yen ist der Franken im Zuge der Corona-Angst als „sicherer Hafen“ gefragt. Die schweizerischen Einzelhandelsumsätze sind im Januar um 0,1 Prozent im Jahresvergleich gesunken, nach einem Anstieg um 0,1 Prozent im Dezember. Das schweizerische KoF-Konjunkturbarometer ist im Februar überraschend auf 100,9 Punkte gestiegen. Erwartet worden war im Konsens ein Rückgang auf 97,6 Zähler, nach 100,1 Punkten im Januar.

Der US-Wirtschaftsdatenkalender ist zum Wochenschluss noch einmal prall gefüllt. Auf der Agenda stehen unter anderem die Konsumausgaben im Januar und der Chicagoer Einkaufsmanagerindex sowie das Konsumklima der Uni Michigan im Februar. Die Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.