• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,11295 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,30530 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 108,057 ¥
  • EUR/CHF - Kürzel: EUR/CHF - ISIN: EU0009654078
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,08337 Fr

München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar setzt im europäischen Handel am Freitag auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index seine Erholung von dem am 31. Dezember 2019 erreichten Sechsmonatstief fort. Dabei profitiert der Greenback von der Flucht in die Reservewährung US-Dollar, nachdem sich der Konflikt zwischen den USA und Iran mit der Tötung eines ranghohen iranischen Militärs im Irak deutlich verschärft hat.

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Hinzu kommt die Hoffnung, dass die US-Wirtschaft aufgrund des Handelskonflikts zwischen den USA und China nicht allzu großen Schaden nehmen wird. Am Dienstag hatte US-Präsident Donald Trump mitgeteilt, dass das erste Teil-Handelsabkommen zwischen den USA und China am 15. Januar 2020 im Weißen Haus unterzeichnet werden soll und dass er nach China reisen werde, um die zweite Phase auszuhandeln.

EUR/USD setzt am Freitag seine gestrige Korrektur nach der Rallye zum Jahresschluss auf ein Viereinhalbmonatshoch bei 1,1239 fort. Im Tief wurde das Währungspaar bislang bei 1,1124 gehandelt. Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Dezember um 47.000 Personen im Jahresvergleich auf 2,227 Millionen gestiegen. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich um 0,1 Prozentpunkte auf 4,9 Prozent. Die Geldmenge M3 in der Eurozone stieg im November um 5,6 Prozent im Jahresvergleich. Die Kredite an den privaten Sektor erhöhten sich im November um 3,4 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Bitte lesen Sie auch die ausführlichere EUR/USD-News.

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EUR/USD

GBP/USD gab mit bislang 1,3053 im Tief ebenfalls weiter nach, während USD/JPY angesichts der Tatsache, dass der Yen als „sicherer Hafen“ gefragt war, zutiefst bei 107,88 notierte.

EUR/CHF ist auf den niedrigsten Stand seit vier Monaten bei 1,0822 gefallen, da auch der Franken gesucht war. Hinzu kamen gute Wirtschaftsdaten aus der Schweiz. Der Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe stieg auf 50,2 Punkte und notiert damit erstmals seit März 2019 über der Wachstumsschwelle von 50 Zählern. Analysten hatten hingegen im Konsens mit einem Rückgang auf 48,5 Punkte gerechnet, nach 48,8 Zählern im November. Bitte beachten Sie auch die aktuelle EUR/CHF-News.

Aus den USA wird am Freitagnachmittag unter anderem der ISM-Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe im Dezember veröffentlicht. Die Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.