• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
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  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
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  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
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  • USD/CHF - Kürzel: USD/CHF - ISIN: XC0009652816
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  • AUD/USD - Kürzel: AUD/USD - ISIN: XC000A0E4TC6
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München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar setzt im europäischen Handel am Dienstagvormittag auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) seine Erholung in Trippelschritten von dem am 30. November 2021 erreichten Zweiwochentief in Richtung seines am 24. November 2021 markierten Viereinhalbmonatshochs fort.

Nach wie vor treibt die Marktteilnehmer die Frage um, ob und wie die Notenbanken im Umfeld der anhaltenden Coronakrise mit ihrer Geldpolitik auf die steigende Inflation reagieren werden. Von zentralem Interesse sind dabei die in der nächsten Woche anstehenden Zinsentscheide der Federal Reserve Bank (Fed), der Bank of England (BoE) und der Europäischen Zentralbank (EZB). Erwartet wird allgemein, dass die Fed die Rückführung ihres Wertpapierkaufprogramms, das bislang Mitte 2022 auslaufen soll, beschleunigen wird.

Auch in der BoE ziehen die Entscheidungsträger die erhöhte Inflation ins Kalkül. Der stellvertretende BoE-Gouverneur Ben Broadbent sagte am Montag, dass die Inflation im Vereinigten Königreich im April 2022 deutlich über fünf Prozent liegen könnte und dass ein angespannter Arbeitsmarkt zu einem längerfristigen Inflationsanstieg führen könnte.

EUR/USD fällt weiter in Richtung seines am 25. November 2021 bei 1,1184 erreichten Viereinhalbmonatstiefs zurück. Im Tief erreichten die Notierungen bislang 1,1252. Die deutschen ZEW-Konjunkturerwartungen sind im Dezember auf 29,9 Punkte gesunken. Analysten hatten im Konsens mit einem stärkeren Rückgang auf 25,1 Zähler gerechnet, nach 31,7 Punkten im November.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Eurozone ist im dritten Quartal laut endgültiger Veröffentlichung wie bereits gemeldet um 2,2 Prozent im Quartalsvergleich gestiegen. Auf Jahressicht ergibt sich nun ein BIP-Anstieg um 3,9 Prozent, nachdem bislang eine Wachstumsrate von 3,7 Prozent ausgewiesen worden war. Im zweiten Quartal war die Wirtschaftsleistung im Euroraum auf dieser Basis um 14,4 Prozent gestiegen – ein Rekord. Die Beschäftigung in der Eurozone hat im dritten Quartal um 0,9 Prozent im Monats- und 2,1 Prozent im Jahresvergleich zugelegt. Bitte beachten Sie auch die aktuelle EUR/USD-News.

EUR/USD

GBP/USD erholt sich am Dienstagvormittag mit bislang zuhöchst 1,3289 weiter von seinem am 30. November 2021 bei 1,3193 erreichten Elfmonatstief. Der britische Halifax-Hauspreisindex ist im November um 1,0 Prozent im Monatsvergleich gestiegen. Analysten hatten im Konsens mit einem Zuwachs um 0,8 Prozent gerechnet, nach zuvor plus 1,0 Prozent. Auf Jahressicht ergibt sich ein Preisanstieg um 8,2 Prozent – der höchste Wert seit Juni.

USD/JPY macht nach Erreichen eines Siebenwochentiefs am 30. November 2021 bei 112,52 weiteren Boden bis bislang 113,74 im Hoch gut. Die japanischen Frühindikatoren sind im Oktober auf 102,1 Punkte gestiegen. Erwartet worden war im Konsens ein gegenüber dem Vormonat unveränderter Wert von 100,2 Zählern. Die Ausgaben privater Haushalte sanken im November um 0,6 Prozent im Jahresvergleich (Konsens minus 0,6 Prozent, nach minus 1,9 Prozent), während die durchschnittlichen Nettoeinkommen Im Berichtszeitraum um 0,2 Prozent zulegten (Konsens plus 0,4 Prozent, nach plus 0,2 Prozent).

USD/CHF gibt mit bislang 0,9229 im Tief einen Teil seiner gestrigen Gewinne wieder ab. Die schweizerische Arbeitslosenquote ist im November saisonbereinigt auf 2,5 Prozent gesunken. Analysten hatten im Konsens mit einem Rückgang auf 2,6 Prozent gerechnet, nach einer Quote von 2,7 Prozent im Oktober.

AUD/USD erholt sich nach dem Zinsentscheid der australischen Notenbank weiter von seinem am Freitag bei 0,6962 erreichten 16-Monatstief. Im Hoch erreichten die Notierungen bislang 0,7102. Die Reserve Bank of Australia (RBA) hat ihren Leitzins wie von Analysten im Konsens erwartet unverändert auf dem Rekordtief von 0,10 Prozent belassen. „Die Inflation ist zwar gestiegen, liegt aber mit 2,1 Prozent immer noch auf einem niedrigen Niveau", sagte RBA-Gouverneur Philip Lowe. „Der geldpolitische Rat wird den Leitzins erst dann anheben, wenn die tatsächliche Inflation nachhaltig innerhalb des Zielbereichs von zwei bis drei Prozent liegt.“ An ihren Plänen zum Ankauf von Anleihen in Höhe von vier Milliarden Austral-Dollar pro Woche hält die RBA fest und widersteht damit dem Druck, der US-Notenbank zu folgen und eine frühere Verringerung des Kaufprogramms zu signalisieren. Die Anleihekäufe sollen bis mindestens Mitte Februar 2022 fortgesetzt werden. Bitte beachten Sie auch die heutige AUD/USD-News.

Aus den USA werden am Dienstagnachmittag u.a. die Handelsbilanzzahlen für Oktober sowie die Produktivität (ex Agrar) und die Lohnstückkosten im dritten Quartal gemeldet. Die Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.