• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,14466 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,34100 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 113,845 ¥

München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar gibt zu Wochenbeginn auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) leicht nach, notiert aber weiterhin in der Nähe seines am vergangenen Freitag erreichten 15-Monatshochs.

Der zu nehmende Inflationsdruck bei einer gleichzeitig ultralockeren Geldpolitik der großen Notenbanken ist für die Investoren weiterhin ein Thema. Der Präsident der Federal Reserve Bank (Fed) in Minneapolis Neel Kashkari sagte am Sonntag, er rechne zwar mit einem weiteren Anstieg der Inflation in den nächsten Monaten, doch sollte die Fed auf eine erhöhte Inflation nicht überreagieren, da diese wahrscheinlich nur vorübergehend sei.

Im Wochenverlauf werden sich weitere Fed-Vertreter zum Thema äußern, darunter die Präsidenten der Fed-Banken in Richmond, Kansas City, Atlanta und Philadelphia, namentlich Thomas Barkin, Esther George, Raphael Bostic und Patrick Harker. Reden des Fed-Vizepräsidenten Richard Clarida und der Präsidentin der Fed in San Francisco Mary Daly stehen am Freitag an. US-Finanzministerin Janet Yellen sagte zuletzt, dass die Kontrolle der Corona-Pandemie in den USA von entscheidender Bedeutung für die Verringerung des Inflationsdrucks sei.

EUR/USD konsolidiert zu Wochenbeginn sein am Freitag bei 1,1432 erreichtes knappes 16-Monatstief. Im Hoch notierte das Währungspaar bislang bei 1,1464. Der Überschuss in der Handelsbilanz der Eurozone ist im September überraschend auf 7,3 Milliarden Euro gestiegen. Analysten hatten im Konsens hingegen mit einem Rückgang auf 4,8 Milliarden Euro gerechnet, nach 6,5 Milliarden Euro im August. Im September 2020 lag der Handelsbilanzüberschuss bei 24,1 Milliarden Euro. Die Exporte stiegen auf Jahressicht um 10,0 Prozent, während die Importe im selben Zeitraum um 21,6 Prozent kletterten.

EUR/USD

GBP/USD hat sich von seinem am vergangenen Freitag bei 1,3351 erreichten frischen 2021er-Tief wieder erholt. Im Hoch erreichten die Notierungen zu Beginn der neuen Handelswoche 1,3440. Während die Fed und die Europäische Zentralbank (EZB) vorerst weiterhin an ihrer ultralockeren Geldpolitik festhalten dürften, könnte die Bank of England (BoE) laut einer aktuellen Reuters-Umfrage die erste der großen Notenbanken sein, die ihre Leitzinsen anhebt. Demnach rechnen 55 Prozent der befragten Analysten mit einer Zinsanhebung um 15 Basispunkte im Dezember. Bis März 2022 erwarten 43 der 44 Befragten eine Zinsanhebung.

Der britische Rightmove-Hauspreisindex ist im November um 0,6 Prozent im Monatsvergleich gesunken. Im Oktober waren die Hauspreise laut Rightmove auf dieser Basis um 1,8 Prozent gestiegen. Bitte lesen Sie auch die aktuelle GBP/USD-News.

USD/JPY ist schwächer in die neue Handelswoche gestartet, bewegt sich aber mit bislang 113,75 im Tief weiterhin auf erhöhtem Niveau in der Nähe seines am 20. Oktober 2021 bei 114,70 erreichten Vierjahreshochs. Das japanische Bruttoinlandsprodukt ist im dritten Quartal im Umfeld wieder steigender Covid-19-Erkrankungen und anhaltenden Unterbrechungen in den Lieferketten um 0,8 Prozent im Quartalsvergleich gesunken. Analysten hatten im Konsens mit einem geringeren Rückgang um 0,2 Prozent gerechnet, nach einem Anstieg um 0,4 Prozent im zweiten Quartal. Die Industrieproduktion fiel im September laut endgültiger Veröffentlichung wie bereits gemeldet um 5,4 Prozent im Monatsvergleich. Dies ist der dritte Rückgang in Folge und der schwächste Wert seit Mai 2021. Im August war ein Minus von 3,6 Prozent gemeldet worden. Bitte lesen Sie auch die heutige USD/JPY-News.

Aus den USA steht am Montagnachmittag der Empire State Manufacturing Index im November an. Die Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.