• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,18176 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,38484 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 110,074 ¥

München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar gibt im weiteren Verlauf des europäischen Handels am Freitagvormittag seine anfänglichen Gewinne auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) wieder ab, bewegt sich aber nach wie vor in der Nähe seines am 7. Juli 2021 erreichten Dreimonatshochs.

US-Notenbankchef Jerome Powell hat am Donnerstag erneut die Einschätzung der Fed bekräftigt, dass die derzeit erhöhte Inflation nur vorübergehend sein wird. Zudem sicherte er im US-Kongress erneut die starke Unterstützung der Fed für die wirtschaftliche Erholung in den USA nach der Coronakrise zu.

Investoren gehen jedoch weiterhin davon aus, dass die Fed bis Ende 2022 mit der Verringerung der Anleihenkäufe beginnen wird. Einige rechnen auch bereits 2022 mit einer ersten Zinserhöhung. Powell zufolge soll die geldpolitische Straffung jedoch erst 2023 beginnen.

EUR/USD hat zum Wochenschluss zunächst weiter in Richtung seines am 14. Juli 2021 bei 1,1770 erreichten Dreimonatstiefs nachgegeben, konnte sich aber im weiteren Verlauf des europäischen Handels am Freitagvormittag wieder erholen. Vom Tief bei 1,1796 legte das Währungspaar bislang bis 1,1820 zu. Die Verbraucherpreise in der Eurozone sind im Juni laut endgültiger Veröffentlichung wie erwartet und wie bereits gemeldet um 1,9 Prozent im Jahresvergleich gestiegen. Im Mai hatte die Inflationsrate bei 2,0 Prozent gelegen – ein Zweieinhalbjahreshoch. Bitte lesen Sie auch die aktuelle EUR/USD-News.

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EUR/USD

Während GBP/USD bislang bis 1,3862 im Hoch zulegt, erholt sich USD/JPY im weiteren Handelsverlauf zum Wochenschluss von seinem über Nacht erreichten frischen Wochentief bei 109,70. Im Hoch erreichten die Notierungen bislang 110,22. Die Bank of Japan (BoJ) hat zum Abschluss einer zweitägigen Sitzung ihr Ziel für die kurzfristigen Zinssätze wie von Analysten im Konsens erwartet bei minus 0,10 Prozent und ihr Ziel für die Rendite der zehnjährigen japanischen Staatsanleihen bei etwa null beibehalten.

Die Wachstumsprognose für das im März 2022 endende Fiskaljahr wurde von 4,0 Prozent auf 3,8 Prozent gesenkt. Für das kommende Fiskaljahr wird ein Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 2,7 Prozent erwartet, nach zuvor plus 2,4 Prozent. Die BoJ prognostiziert zudem, dass die Kernverbraucherpreise (exklusive frische Lebensmittel) im laufenden Fiskaljahr um 0,6 Prozent steigen werden. Bitte beachten Sie auch die heutige USD/JPY-News.

Aus den USA werden am Freitagnachmittag u.a. die Einzelhandelsumsätze im Juni und das Konsumklima der Uni Michigan im Juli (vorläufig) gemeldet. Die Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.