• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,18624 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,37983 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 109,965 ¥
  • USD/CHF - Kürzel: USD/CHF - ISIN: XC0009652816
    Börse: FOREX / Kursstand: 0,91420 Fr
  • AUD/USD - Kürzel: AUD/USD - ISIN: XC000A0E4TC6
    Börse: FOREX / Kursstand: 0,73959 $

München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar erholt sich im europäischen Handel am Dienstagvormittag auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) weiter von seinem am vergangenen Freitag erreichten Vierwochentief.

Die Investoren verdauen nach wie vor den am Freitagnachmittag veröffentlichten und enttäuschend ausgefallenen US-Arbeitsmarktbericht für August. Der Wert von lediglich 235.000 neu geschaffenen Stellen ist der schwächste seit sieben Monaten und könnte darauf hindeuten, dass die Federal Reserve Bank (Fed) den Start des sog. „Tapering“, der Verringerung ihrer monatlichen Anleihenkäufe, nach hinten verschiebt, weil die Erholung am US-Arbeitsmarkt nicht wie erwartet voranschreitet.

EUR/USD fällt im europäischen Handel am Dienstagvormittag weiter von seinem am vergangenen Freitag bei 1,1909 erreichten Zweimonatshoch zurück. Im Tief erreichten die Notierungen heute bislang 1,1858.

Die deutschen ZEW-Konjunkturerwartungen sind im September überraschend deutlich auf 26,5 Punkte eingebrochen. Nachdem der Indikator im Mai den höchsten Stand seit gut zwei Dekaden erreicht hatte, ist er damit zum vierten Mal in Folge gefallen. Analysten hatten im Konsens lediglich mit einem Rückgang auf 30,0 Zähler gerechnet, nach 40,4 Punkten im August. „Der Chipmangel im Fahrzeugbau und die Ressourcenverknapppung in der Bauwirtschaft haben zu einem deutlichen Rückgang der Ertragserwartungen dieser Branchen geführt" sagte ZEW-Präsident Achim Wambach. „Dies dürfte sich auch negativ auf die Konjunkturerwartungen ausgewirkt haben." Wie bereits am Morgen gemeldet wurde, ist die Erzeugung im Produzierenden Gewerbe Deutschlands im Juli wie erwartet um 1,0 Prozent im Monatsvergleich gestiegen, nach einem Rückgang um 1,0 Prozent im Juni.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Eurozone ist im zweiten Quartal laut endgültiger Veröffentlichung um 2,2 Prozent im Quartalsvergleich gestiegen, nachdem bisher ein Zuwachs um 2,0 Prozent gemeldet worden war. Im ersten Quartal war die Wirtschaft um 0,3 Prozent geschrumpft. Auf Jahressicht ergibt sich nun ein BIP-Anstieg um 14,3 Prozent, nachdem bislang eine Wachstumsrate von 13,6 Prozent ausgewiesen worden war. Im ersten Quartal war die Wirtschaftsleistung im Euroraum auf dieser Basis um 1,2 Prozent zurückgegangen. Bitte lesen Sie auch die aktuelle EUR/USD-News.

FX-Mittagsbericht-US-Dollar-weiterhin-auf-Erholungskurs-Tomke-Hansmann-GodmodeTrader.de-1
EUR/USD

GBP/USD gibt von seinem am Freitag bei 1,3892 erreichten Dreieinhalbwochenhoch weiter bis bislang 1,3798 im Tief nach. Der britische Halifax-Hauspreisindex ist im August um 0,7 Prozent im Monatsvergleich gestiegen. Analysten hatten im Konsens mit einem stärkeren Zuwachs um 1,1 Prozent gerechnet, nach plus 0,4 Prozent im Vormonat. Auf Jahressicht ergibt sich aktuell ein Anstieg um 7,1 Prozent, nach zuvor plus 7,6 Prozent. Die britischen BRC-Einzelhandelsumsätze haben im August um 1,5 Prozent zugelegt. Erwartet worden war im Schnitt ein Zuwachs um 3,2 Prozent, nach zuvor plus 4,7 Prozent.

USD/JPY legt bislang bis 109,99 im Hoch zu. Die japanischen Frühindikatoren notieren im Juli wie erwartet bei 104,1 Punkten, nach 104,6 Zählern im Juni. USD/CHF gibt bislang bis 0,9130 im Tief nach. Die Arbeitslosenquote in der Schweiz ist im August saisonbereinigt wie erwartet auf 2,9 Prozent gesunken. Im Juli hatte die Quote bei 3,0 Prozent gelegen.

AUD/USD fällt am Dienstag weiter von seinem am vergangenen Freitag bei 0,7478 erreichten Siebenwochenhoch zurück. Im Tief erreichten die Notierungen bislang 0,7396. Die Reserve Bank of Australia (RBA) hat ihren Leitzins wie von Analysten im Konsens erwartet unverändert auf dem Rekordtief von 0,10 Prozent belassen. Zudem gab Gouverneur Philip Lowe bekannt, dass die wöchentlichen Anleihenkäufe von bisher fünf auf vier Milliarden Austral-Dollar reduziert werden. Gleichzeitig wurde jedoch die Laufzeit des Programms bis mindestens Mitte Februar 2022 verlängert. Ursprünglich war für November 2021 eine Revision des Anleihenkaufprogramms angedacht gewesen. Die Verlängerung sei angesichts der Verzögerungen bei der wirtschaftlichen Erholung und der zunehmenden Unsicherheit infolge der Verbreitung der Delta-Variante des Coronavirus erforderlich, hieß es. Bitte beachten Sie auch die heutige AUD/USD-News.

US-Wirtschaftsdaten stehen am Dienstagnachmittag nicht an. Andere Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.