Der US-Dollar ist auf breiter Basis schwächer in die neue Handelswoche gestartet, wobei der Greenback nach wie vor unter dem schwachen US-Arbeitsmarktbericht vom Freitag leidet. Das nächste große Highlight ist nun das am 17./18. September anstehende Notenbanktreffen der Federal Reserve Bank, bei dem die Währungshüter über eine Rückführung der Quantitative-Easing-Maßnahmen entscheiden werden.

    „Der Bericht war zwar eindeutig schwächer als erwartet, war aber unserer Ansicht nach nicht schwach genug, um die US-Notenbank davon abzuhalten, bei ihrer Sitzung am 18. September 2013 eine erste Reduzierung der monatlichen Anleihenkäufe anzukündigen“, kommentieren die Analysten der Credit Suisse im heutigen „Research Daily“.

    EUR/USD erholt sich weiter von seinem am Freitag vor Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichts erreichten Achtwochentief bei 1,3102 und notierte bislang bei 1,3198 in der Spitze, während GBP/USD bislang bei 1,5677 im Hoch handelte.

    USD/JPY legte im Umfeld von deutlichen Gewinnen am japanischen Aktienmarkt nach der Meldung, dass Tokio den Zuschlag für die Ausrichtung der Olympischen Spiele 2020 erhalten hat, bis 100,10 in der Spitze zu. Zudem wurde aus Japan ein Anstieg des Bruttoinlandsprodukts im zweiten Quartal um 0,9 Prozent im Quartalsvergleich gemeldet (Konsens plus 1,0 Prozent wie zuletzt).

    AUD/USD ist zu Wochenbeginn auf ein Dreiwochenhoch bei 0,9224 gestiegen. Dabei profitiert der „Aussie“ von den besser als erwartet ausgefallenen chinesischen Handelsbilanzzahlen vom Wochenende. Hinzu kommt der überzeugende Wahlsieg der australischen Opposition am Wochenende.

    Wichtige Wirtschaftsdaten aus den USA stehen am Montagnachmittag nicht an. Die einzige Veröffentlichung aus den USA sind die US-Verbraucherkredite um 21:00 Uhr MESZ. Erwartet wird für Juli im Konsens ein Anstieg um 12,7 Milliarden US-Dollar im Monatsvergleich, nach einem Plus von 13,8 Milliarden US-Dollar im Juni.