• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,17870 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,33360 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 112,721 ¥
  • USD/CHF - Kürzel: USD/CHF - ISIN: XC0009652816
    Börse: FOREX / Kursstand: 0,99260 Fr
  • USD/NOK - Kürzel: USD/NOK - ISIN: XC000A0AEZY9
    Börse: FOREX / Kursstand: 8,28000 kr

München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar weitet am Donnerstag auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) seine dieswöchigen Gewinne auf ein Zweiwochenhoch aus. Dahinter steht die Zuversicht, dass die US-Steuerreform noch vor Weihnachten endgültig verabschiedet werden kann.

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Auch die jüngsten Daten von US-Arbeitsmarkt stimmen bezüglich der US-Konjunktur optimistisch. So hat der ADP-Report am Mittwoch mit 190.000 neu geschaffenen Stellen im US-Privatsektor eine Punktlandung auf die Konsensschätzung hingelegt. Im Fokus liegt datenseitig nun der zum Wochenschluss anstehende offizielle US-Arbeitsmarktbericht für November. Analysten rechnen im Schnitt mit 210.000 neu geschaffenen Stellen. Die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt ist zentral für die Geldpolitik der Federal Reserve Bank (Fed).

Eine Zinsanhebung bei der nächsten Fed-Sitzung am 12./13. Dezember 2017 um weitere 25 Basispunkte auf eine Spanne von dann 1,25 Prozent bis 1,50 Prozent ist bereits vollständig eingepreist. Am Markt wird jedoch befürchtet, dass sich das Tempo weiterer Zinsschritte danach verlangsamen könnte. Bislang hatte die Fed für 2018 drei weitere Zinsanhebungen in Aussicht gestellt.

Die mit der Anerkennung Trumps von Jerusalem als Hauptstadt Israels gestiegenen geopolitischen Risiken scheinen den Markt derweil kalt zu lassen. Neben dem nun vermutlich neuen Unruheherd im Nahen Osten schwelen die Konflikte mit Nordkorea sowie zwischen Saudi-Arabien und dem Iran mit einem blutigen Stellvertreterkrieg im Jemen und dem Krieg in Syrien unvermindert weiter.

EUR/USD gibt im europäischen Handel am Donnerstag weiter nach und hat bei 1,1774 ein Zweiwochentief erreicht. Die Erzeugung im Produzierenden Gewerbe Deutschlands ist im Oktober überraschend um 1,4 Prozent im Monatsvergleich gesunken. Analysten hatten im Konsens hingegen mit einem Anstieg um 0,9 Prozent gerechnet, nach einem Rückgang um 1,6 Prozent im September. Bitte lesen Sie auch die ausführlichere EUR/USD-News.

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EUR/USD

Während GBP/USD bislang bei 1,3323 im Tief gehandelt wurde, legt USD/JPY zu und notierte bislang bei 112,78 im Hoch. Die japanischen Frühindikatoren sind im Oktober von 106,4 Punkten auf 106,1 Zähler gefallen. Analysten hatten im Konsens mit einem Rückgang auf 106,2 Punkte gerechnet. Bitte beachten Sie auch die aktuelle USD/JPY-News.

USD/CHF hat trotz starker Daten vom schweizerischen Arbeitsmarkt bei 0,9929 ein Zweiwochenhoch erreicht. So ist die Arbeitslosenquote im November saisonbereinigt überraschend auf 3,0 Prozent zurückgegangen. Analysten hatten im Konsens mit einer gegenüber dem Vormonat Oktober unveränderten Quote von 3,1 Prozent gerechnet.

USD/NOK war im europäischen Handel gefragt und wurde bislang zuhöchst bei 8,3085 gehandelt. Die norwegische Industrieproduktion ist im Oktober um 1,4 Prozent im Monatsvergleich gesunken, nach einem Rückgang um 0,5 Prozent im September. Auf Jahressicht ergibt sich aktuell ein Minus von 2,0 Prozent, nach einem Anstieg um 12,3 Prozent im Vormonat. Bitte lesen Sie auch die heutige USD/NOK-News.

Aus den USA werden am Donnerstagnachmittag unter anderem der Challenger-Report mit den Stellenstreichungen im November und die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gemeldet. Die Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.

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Faktor-Zertifikate zu EUR/USD

WKN Bid Ask Faktor
MF0UXJ 104,19 104,23 200,00
MF0UYA 66,30 66,35 400,00
MF0UXK 112,39 112,50 500,00
MF0UYR 31,46 31,52 1.000,00
MF0UXZ 109,10 109,33 1.000,00
MF0UYR 31,46 31,52 1.000,00