• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,12120 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,24648 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 107,889 ¥
  • USD/CAD - Kürzel: USD/CAD - ISIN: XC000A0AEM51
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,30493 $

München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar kann zu Beginn der neuen Handelswoche infolge der zurückgefahrenen aggressiven US-Zinssenkungserwartungen auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) an seine Freitagsgewinne anknüpfen. Diese waren letzte Woche von taubenhaften Kommentaren des Präsidenten der New Yorker Fed John Williams befeuert worden.

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Williams hatte gesagt, die Zentralbank werde „schnell handeln", um die Wirtschaft zu unterstützen, da „es besser ist, vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen, als auf das Entstehen einer Katastrophe zu warten". Die New Yorker Fed stellte jedoch später klar, dass Williams´ Rede keinen Hinweis auf die künftigen Schritte der Zentralbank gegeben habe.

Die zwischenzeitlich wieder aufgekommene Erwartung, dass die Federal Reserve Bank (Fed) in der kommenden Woche ihren Leitzins um 50 Basispunkte senken könnte, wurden weiter zurückgefahren, nachdem das Wall Street Journal berichtet hatte, dass die Fed die Zinsen Ende des Monats voraussichtlich um 25 Basispunkte senken wird. Angesichts des globalen Wachstums und der Handelsunsicherheiten könnten in Zukunft weitere Senkungen vorgenommen werden, hieß es.

Bevor der Zinsentscheid der Fed am 31. Juli ansteht, werden die Europäische Zentralbank (EZB) und die Bank of Japan (BoJ) ihre geldpolitischen Absichten offenlegen. Der Zinsentscheid der EZB steht an diesem Donnerstag an, das Notenbanktreffen der BoJ ist am 30. Juli.

EUR/USD konsolidiert zu Wochenbeginn im Bereich der 1,1220er-Marke die Freitagsverluste. Das Konsumklima der Uni Michigan hat sich im Juli vorläufigen Daten zufolge verbessert. Wie bereits am Freitagnachmittag gemeldet wurde, stieg das Michigan Sentiment von 98,2 Punkten im Juni auf aktuell 98,4 Zähler. Analysten hatten im Konsens mit einem Zuwachs auf 98,6 Zähler gerechnet. Bitte lesen Sie auch die aktuelle EUR/USD-News.

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EUR/USD

Während GBP/USD bislang bei 1,2461 im Tief notierte, erholt sich USD/JPY weiter von seinem am vergangenen Donnerstag bei 107,18 erreichten Dreiwochentief und wurde bislang zuhöchst bei 108,07 gehandelt. Bitte beachten Sie auch die heutige USD/JPY-News.

USD/CAD hat sich am Freitagnachmittag nach besser als erwartet ausgefallenen kanadischen Daten von seinem zuvor bei 1,3013 erreichten Neunmonatstief erholt. Im Hoch notierte das Währungspaar bei 1,3110. Zu Wochenbeginn fällt USD/CAD mit bislang 1,3043 im Tief jedoch bereits wieder zurück. Die kanadischen Einzelhandelsumsätze sind im Mai überraschend um 0,1 Prozent im Monatsvergleich gesunken. Analysten hatten im Konsens hingegen mit einem Anstieg um 0,3 Prozent gerechnet, nach plus 0,2 Prozent im April. Bitte lesen Sie auch die ausführlichere USD/CAD-News.

Der Wirtschaftsdatenkalender ist zum Wochenauftakt nur schwach bestückt. Aus den USA steht lediglich der Chicagoer Fed National Activity Index auf der Agenda. Die Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.