• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,14260 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,28610 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 112,674 ¥

München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar weitete seine jüngsten Verluste auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) zu Beginn der neuen Handelswoche aus. Der Greenback war bereits am Freitag unter Druck geraten, nachdem die US-Zinsfantasie nach Kommentaren von Vertretern der Federal Reserve Bank (Fed) einen Dämpfer bekommen hatte.

Vize-Präsident Richard Clarida hatte verlauten lassen, dass er Anzeichen für eine globale Wachstumsabschwächung sehe. Zudem wies er darauf hin, dass sich die Zinssätze in den USA einem neutralen Zinssatz näherten, und dass Neutralität sinnvoll sei.

Robert Kaplan, Präsident der Fed in Dallas, sagte, er beobachte eine Abschwächung des Wachstums in Europa und China. Die Kommentare werden am Markt als Hinweis darauf gewertet, dass die Fed ihren Zinserhöhungszyklus früher stoppen könnte als bislang gedacht. EUR/USD knüpft an seine Freitagsgewinne an und notierte bislang bei 1,1429 im Hoch. Bitte lesen Sie auch die aktuelle EUR/USD-News.

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EUR/USD

GBP/USD ist mit bislang 1,2884 im Hoch trotz des anhaltenden Brexit-Chaos ebenfalls fester in die neue Handelswoche gestartet. Die britische Premierministerin Theresa May muss im Streit über den Entwurf des Brexit-Abkommens mit der Europäischen Union (EU) nach wie vor mit einem Misstrauensantrag in ihrer Fraktion rechnen. Der über Nacht gemeldete britische Rightmove-Hauspreisindex ist im November um 1,7 Prozent im Monatsvergleich gesunken, nach einem Anstieg um 1,0 Prozent im Oktober. Bitte beachten Sie auch die heutige GBP/USD-News.

USD/JPY hat zu Beginn der neuen Handelswoche bei 112,58 zunächst ein frisches Zweieinhalbwochentief markiert, konnte aber im weiteren Handelsverlauf am Montag wieder Boden gutmachen und notierte bislang bei 112,86 im Hoch. Die japanische Handelsbilanz hat im Oktober ein überraschend großes Defizit von 449 Milliarden Yen aufgewiesen, nach einem Überschuss von 131 Milliarden Yen im September. Bitte lesen Sie auch die ausführlichere USD/JPY-News.

Insgesamt stehen zu Beginn der neuen Handelswoche nur wenige Wirtschaftsdaten zur Veröffentlichung an, die am Devisenmarkt für Bewegung sorgen könnten. Aus den USA wird um 16:00 Uhr MEZ lediglich der NAHB-Hausmarktindex bekannt gegeben. Danach steht noch eine Rede des New Yorker Fed-Präsidenten John Williams an. Die Details entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.