• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,11528 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,31980 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 109,575 ¥
  • AUD/USD - Kürzel: AUD/USD - ISIN: XC000A0E4TC6
    Börse: FOREX / Kursstand: 0,68482 $

München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar bewegt sich im europäischen Handel am Dienstagvormittag auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) seitwärts. Obwohl die US-Aktienmärkte von Rekordhoch zu Rekordhoch klettern und der Vertrag dem Wirtschaftsberater des Weißen Hauses Larry Kudlow zufolge unter Dach und Fach ist, sind viele Marktbeobachter bezüglich des am Freitag geschlossenen ersten Teil-Handelsabkommens zwischen den USA und China nach wie vor skeptisch. Dies gilt insbesondere, da aus Peking keine begeisterten Kommentare zu hören sind.

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Laut Abkommen entfallen die für den 15. Dezember angedrohten neuen Zölle und die im September verhängten US-Zölle sollen halbiert werden. Im Gegenzug hat sich China verpflichtet, in den nächsten beiden Jahren seine Importe aus den USA um 200 Milliarden US-Dollar zu steigern. Ein besonderer Knackpunkt in den Verhandlungen sollen dabei die umfangreichen Käufe von Agrarprodukten gewesen sein. Marktbeobachtern zufolge könne China ohne Zwang sogar zu besseren Preisen Getreide auch aus Brasilien oder anderen Ländern beziehen.

EUR/USD setzt seinen gestrigen Anstieg fort. Im Hoch erreichten die Notierungen bislang 1,1159. Der Überschuss in der Handelsbilanz der Eurozone ist im Oktober deutlich auf 28,0 Milliarden Euro gestiegen – der höchste Wert seit knapp zwei Jahren. Analysten hatten im Konsens hingegen mit einem Rückgang auf 17,0 Milliarden Euro gerechnet, nach 18,7 Milliarden Euro im September. Bitte beachten Sie auch die aktuelle EUR/USD-News.

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EUR/USD

Das britische Pfund muss kräftig Federn lassen und GBP/USD notierte bislang bei 1,3155 im Tief. Belastend sind Medienberichte, denen zufolge der britische Premierminister Boris Johnson ein Gesetz verabschieden will, das eine Verlängerung der Übergangsphase nach dem Brexit am 31. Januar 2020 ausschließt. Großbritannien müsste somit bis zum 31. Dezember 2020 im Schnellverfahren ein Handelsabkommen mit der Europäischen Union (EU) aushandeln, was Marktbeobachtern unrealistisch erscheint, so dass Großbritannien Anfang 2021 ohne Handelsabkommen mit der EU dastehen könnte.

Der am Vormittag gemeldete britische Arbeitsmarktbericht ist gemischt ausgefallen. Die Zahl der Arbeitslosengeldbezieher stieg im November überraschend deutlich um 28.800. Erwartet worden war im Schnitt lediglich ein Zuwachs um 21.300, nach plus 33.000 im Oktober. Die Arbeitslosenquote in Großbritannien lag im Oktober (Dreimonatsschnitt) unverändert bei 3,8 Prozent. Analysten hatten im Konsens mit einem Anstieg auf 3,9 Prozent gerechnet. Die Durchschnittlöhne legten in den drei Monaten bis Oktober um 3,5 Prozent im Jahresvergleich zu. Im Konsens war mit einer Steigerung um 3,4 Prozent kalkuliert worden, nach zuvor plus 3,6 Prozent. Bitte lesen Sie hierzu auch die heutige EUR/GBP-News.

Während USD/JPY bislang bis 109,46 nachgibt, fiel AUD/USD bislang bis 0,6842. Das Protokoll der letzten Notenbanksitzung der Reserve Bank of Australia (RBA) hat enthüllt, dass bereits im Februar die nächste Zinssenkung in Australien anstehen könnte. Die Währungshüter äußerten sich besorgt, dass das Lohnwachstum zu schwach sei, um die Inflation oder den Konsum anzukurbeln.

Der US-Wirtschaftsdatenkalender am Dienstagnachmittag ist gut bestückt. Auf der Agenda stehen unter anderem die Industrieproduktion im November und die JOLTS-Daten (offene Stellen) im Oktober. Die Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.