• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,12140 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,23916 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 106,845 ¥

München (Godmodetrader.de) – Der US-Dollar bewegt im europäischen Handel am Freitag auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) Basis seitwärts. Dabei konsolidiert der Greenback seine Gewinne der vergangenen Tage.

Während die am Donnerstag veröffentlichten US-Daten mit einem weiteren Rückgang bei den wöchentlichen Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe (1,48 Millionen, nach 1,54 Millionen in der Vorwoche) und einem auf Monatssicht starken Anstieg der Auftragseingänge langlebiger Güter (plus 15,8 Prozent im Mai, nach minus 18,1 Prozent im April) auf eine wirtschaftliche Erholung hoffen lassen, bereiten die steigenden Corona-Infektionszahlen Sorgen.

In den USA wurden am Donnerstag mehr als 37.000 Neuinfektionen gemeldet. Doch nicht mehr nur die zunehmende Ausbreitung in den USA bereitet Sorge, auch die rasant steigenden Fallzahlen in einigen Schwellenländern geben wenig Veranlassung auf einen baldigen Konjunkturaufschwung zu hoffen. Weltweit sind laut Daten der John Hopkins University mehr als 9,5 Millionen Menschen mit Covid-19 infiziert.

EUR/USD macht zum Wochenschluss einen Teil seiner jüngsten Verluste wieder wett. Vom Donnerstagstief bei 1,1189 erholt sich das Währungspaar bislang bis 1,1239 im Hoch. Die Geldmenge M3 in der Eurozone ist im Mai um 8,9 Prozent im Jahresvergleich gewachsen – der stärkste Anstieg seit Juli 2008. Analysten hatten im Konsens mit einem Zuwachs um 8,6 Prozent gerechnet, nach plus 8,3 Prozent im April. Wie die Europäische Zentralbank (EZB) weiter mitteilte, sind die Kredite an den privaten Sektor im Berichtszeitraum um 3,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Erwartet worden war hier ein Plus von 3,3 Prozent, nach plus 3,0 Prozent. Bitte lesen Sie auch die aktuelle EUR/USD-News.

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EUR/USD

Während GBP/USD bislang bei 1,2378 im Tief gehandelt wurde, gibt USD/JPY bislang bis 106,83 im Tief nach. Die Verbraucherpreise im Großraum Tokio sind im Juni in der Kernrate um 0,2 Prozent im Jahresvergleich gestiegen. Analysten hatten im Konsens mit einer Teuerung um 0,1 Prozent gerechnet, nach plus 0,2 Prozent im Mai. Bitte beachten Sie auch die heutige USD/JPY-News.

Der US-Wirtschaftsdatenkalender ist zum Wochenschluss noch einmal gut bestückt. Auf der Agenda stehen unter anderem die Konsumausgaben im Mai und das Konsumklima der Uni Michigan im Juni. Die Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.