• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,17125 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,29161 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 105,170 ¥
  • AUD/USD - Kürzel: AUD/USD - ISIN: XC000A0E4TC6
    Börse: FOREX / Kursstand: 0,71509 $

München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar legt zum Wochenschluss auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) zu. Für eine gestiegene Risikoaversion an den Märkten hat am Morgen die Nachricht gesorgt, dass US-Präsident Donald Trump und seine Ehefrau positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Investoren fürchten, dass Trumps Erkrankung negative Auswirkungen auf den Wahlkampf sowie die Verhandlungen über das nächste Corona-Konjunkturpaket haben könnten.

Das US-Repräsentantenhaus, wo die Demokraten die Mehrheit haben, hat das neue Hilfspaket im Volumen von 2,2 Billionen US-Dollar, über das Nancy Pelosi, die demokratische Vorsitzenden des Repräsentantenhauses, und Finanzminister Steven Mnuchin seit Tagen verhandelt haben, genehmigt. Allerdings dürfte das Stimuluspaket im US-Senat, wo die Republikaner die Mehrheit haben, keine Chance haben. Mehrheitsführer Mitch McConnell hat es bereits als zu teuer abgelehnt.

Der am Donnerstagnachmittag gemeldete ISM-Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe in den USA ist im September überraschend auf 55,4 Punkte gefallen. Analysten hatten im Konsens mit einem gegenüber dem Vormonat unveränderten Wert von 56,0 Zählern gerechnet. Laut Challenger-Report wurden im September in den USA 185.900 Stellen gestrichen, nach 116.500 im August.

EUR/USD fällt von seinem gestern bei 1,1770 erreichten Wochenhoch zurück und notierte bislang bei 1,1694 im Tief. Die Verbraucherpreise in der Eurozone sind im September laut Vorabschätzung um 0,3 Prozent im Jahresvergleich gefallen. Analysten hatten im Konsens mit einem Rückgang um lediglich 0,1 Prozent gerechnet, nach minus 0,2 Prozent im August. Gesunken sind dabei mit minus 8,2 Prozent insbesondere die Energiepreise. Industriell gefertigte Waren verbilligten sich um 0,3 Prozent. Teuer waren hingegen Dienstleistungen mit plus 0,5 Prozent sowie Lebens- und Genussmittel mit plus 1,8 Prozent. Bitte lesen Sie auch die aktuelle EUR/USD-News.

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EUR/USD

Während GBP/USD bislang bis 1,2954 im Hoch zulegte, gibt USD/JPY bislang bis 104,90 im Tief nach. Die japanische Arbeitslosenquote ist im August wie erwartet von 2,9 Prozent auf 3,0 Prozent gestiegen. Das Verbrauchervertrauen legte von 29,3 Punkten im August auf 23,7 Zähler im September zu (Konsens 31,6 Punkte).

AUD/USD fällt von seinem am Donnerstag bei 0,7209 erreichten frischen Wochenhoch bislang bis 0,7128 im Tief zurück. Die australischen Einzelhandelsumsätze sind im August überraschend um 4,0 Prozent im Monatsvergleich gesunken. Analysten hatten im Konsens hingegen mit einem Anstieg um 3,2 Prozent gerechnet, nach einem Zuwachs um ebenfalls 3,2 Prozent im Juli. Bitte beachten Sie auch die heutige AUD/USD-News.

Den nächsten Hinweis auf die Verfassung des US-Arbeitsmarkts gibt der am Freitagnachmittag anstehende US-Arbeitsmarktbericht für September. Analysten rechnen im Konsens mit 900.000 neu geschaffenen Stellen (ex Agrar), nach 1,371 Millionen im August. Zudem wird erwartet, dass die Arbeitslosenquote im Berichtszeitraum von 8,4 Prozent auf 8,2 Prozent sinkt. Zudem werden aus den USA die Auftragseingänge in der Industrie im August sowie das endgültige Konsumklima der Uni Michigan im September gemeldet. Die Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.