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München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar fällt im europäischen Handel am Freitag auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) weiter von seinem am 13. Mai 2022 markierten 20-Jahreshoch zurück. Nachdem geopolitische Risiken, Probleme in den globalen Lieferketten, die hohe Inflation und die damit verbundene Aussicht auf aggressive Zinsanhebungen seitens der Federal Reserve Bank (Fed) in den vergangenen Wochen dem Greenback kräftige Gewinne beschert hatten, nehmen die Sorgen um das US-Wirtschaftswachstum am Markt nun zu.

Am Donnerstag bekamen diese mit schwachen US-Konjunkturdaten neue Nahrung. Gemeldet wurde, dass der Philadelphia Fed Index im Mai auf 2,6 Punkte und damit den tiefsten Stand seit zwei Jahren eingebrochen ist. Analysten hatten im Konsens lediglich mit einem Rückgang auf 16,0 Zähler gerechnet, nach 17,6 Punkten im April. Die US-Frühindikatoren sanken im April um 0,3 Prozent (Konsens unverändert, nach plus 0,3 Prozent im März).

EUR/USD macht am Freitag erneut Boden gut, verbleibt aber mit bislang 1,0593 im Hoch unterhalb seines gestern bei 1,0607 markierten Zweiwochenhochs. Der Preisanstieg auf Erzeugerpreisebene hat sich in Deutschland im April weiter fortgesetzt. Auf Monatssicht stiegen die Preise um 2,8 Prozent und übertrafen damit die Konsensschätzung von 1,3 Prozent. Im März hatten die Erzeugerpreise um 4,9 Prozent zugelegt. Gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat kletterten die Preise aktuell um 33,5 Prozent – der fünfte Rekordwert in Folge. Analysten hatten im Konsens auf dieser Basis mit einem Zuwachs um 31,5 Prozent kalkuliert, nach plus 30,9 Prozent im März. Bitte lesen Sie auch die aktuelle EUR/USD-News.

GBP/USD legt zum Wochenschluss ebenfalls zu, hat mit bislang 1,2497 im Hoch den Sprung über das am Donnerstag bei 1,2524 erreichte Zweiwochenhoch noch nicht geschafft. Die britischen Einzelhandelsumsätze sind im April überraschend um 1,4 Prozent im Monatsvergleich gestiegen. Analysten hatten im Konsens hingegen mit einem Rückgang um 0,2 Prozent gerechnet, nach minus 1,2 Prozent im März. Auf Jahressicht ergibt sich aktuell ein Rückgang um 4,9 Prozent, nach plus 1,3 Prozent im Vormonat. Das britische GfK-Konsumklima gab im Mai auf minus 40 Punkte nach. Erwartet worden war im Konsens ein Rückgang auf minus 39 Zähler, nach minus 38 Punkten im April. Bitte beachten Sie auch die heutige GBP/USD-News.

USD/JPY erholt sich am Freitag von seinem gestrigen Dreiwochentief bei 127,02 bis bislang 128,30 im Hoch. Auch in Japan zieht die Inflation an, wenn auch auf vergleichsweise niedrigem Niveau. Die japanischen Verbraucherpreise sind im April um 0,4 Prozent im Monats- und 2,5 Prozent im Jahresvergleich gestiegen. Im März hatten die Teuerungsraten bei 0,4 Prozent bzw. 1,2 Prozent gelegen.

US-Wirtschaftsdaten werden am Freitagnachmittag nicht gemeldet. Andere Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.