• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,16800 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,31260 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 111,879 ¥
  • AUD/USD - Kürzel: AUD/USD - ISIN: XC000A0E4TC6
    Börse: FOREX / Kursstand: 0,74140 $
  • NZD/USD - Kürzel: NZD/USD - ISIN: XC000A0G85A0
    Börse: FOREX / Kursstand: 0,68030 $

München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar legt im europäischen Handel am Mittwoch im Vorfeld des heute um 20:00 Uhr MESZ anstehenden Zinsentscheids der Federal Reserve Bank (Fed) auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index zu. Gegenüber den anderen Hauptwährungen ergibt sich jedoch ein gemischtes Bild.

Analysten rechnen bei dem heutigen US-Zinsentscheid im Konsens mit keiner Änderung des Leitzinsniveaus, gehen aber davon aus, dass die Währungshüter ihren bisherigen Ausblick bestätigen und weitere Zinsanhebungen ankündigen werden. Eine Zinsanhebung im September ist bereits vollständig eingepreist. Darüber hinaus wird bis zum Jahresende eine weitere Zinserhöhung erwartet.

EUR/USD notierte bislang bei 1,1671 im Tief. Der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe in der Eurozone ist im Juli laut endgültiger Veröffentlichung wie bereits gemeldet auf 55,1 Punkte gestiegen. Im Juni hatte der Index bei 54,9 Zählern notiert.

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EUR/USD

GBP/USD wurde bislang zuhöchst bei 1,3138 gehandelt. Der von Nationwide ermittelte britische Hauspreisindex ist im Juli mit 0,6 Prozent im Monatsvergleich überraschend deutlich gestiegen. Analysten hatten im Konsens lediglich mit einem Zuwachs um 0,1 Prozent gerechnet, nach plus 0,5 Prozent im Vormonat Juni. Der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe in Großbritannien sank im Juli auf 54,0 Punkte. Analysten hatten im Konsens mit einem geringeren Rückgang auf 54,2 Zähler gerechnet, nach 54,9 Punkten im Juni.

USD/JPY markierte bei 112,15 ein knappes Zweiwochenhoch. Der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe in Japan ist im Juli laut endgültiger Veröffentlichung auf 52,3 Punkte gesunken. Zunächst war ein stärkerer Rückgang auf 51,6 Zähler gemeldet worden, nach 53,0 Punkten im Vormonat.

Der Austral- und der Neuseeland-Dollar leiden unter der neuen Entwicklung im Handelskrieg zwischen den USA und China. Berichten zufolge wollen die USA auf chinesische Importware im Volumen von 200 Milliarden US-Dollar nun nicht mehr nur Strafzölle in Höhe von zehn, sondern von 25 Prozent erheben. AUD/USD notierte bislang bei 0,7399 im Tief. Der AIG Manufacturing Index sackte im Juli von 57,4 auf 52,0 Punkte ab.

NZD/USD wurde im Tief bislang bei 0,6786 gehandelt. Die über Nacht aus Neuseeland gemeldeten Arbeitsmarktdaten sind gemischt ausgefallen. Während die Arbeitslosenquote im zweiten Quartal überraschend von 4,4 Prozent auf 4,5 Prozent zulegte, stieg im selben Zeitraum auch die Erwerbstätigenzahl mit 0,5 Prozent gegenüber dem Vorquartal stärker als erwartet. Analysten hatten im Konsens mit einem Zuwachs um 0,4 Prozent gerechnet, nach plus 0,6 Prozent im ersten Quartal. Der Arbeitskostenindex erhöhte sich im Berichtszeitraum wie erwartet um 0,6 Prozent, nach plus 0,3 Prozent im Vorquartal.

Bevor um 20:00 Uhr MESZ der o.g. US-Zinsentscheid bekannt gegeben wird, stehen im US-Handel am Mittwochnachmittag noch hochkarätige Wirtschaftsdaten auf dem Programm. So wird um 14:15 Uhr MESZ der ADP-Report mit dem Beschäftigungszuwachs im Juli gemeldet. Um 16:00 Uhr MESZ folgt der ISM-Einkaufsmanagerindex für Juli. Die Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.