• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,3832 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 102,5750 ¥
  • USD/CHF - Kürzel: USD/CHF - ISIN: XC0009652816
    Börse: FOREX / Kursstand: 0,8815 Fr
  • USD/HUF - Kürzel: USD/HUF - ISIN: XC000A0C37A0
    Börse: FOREX / Kursstand: 222,0200 Ft
  • USD/CNY - ISIN: XC000A0AENR9
    Börse: FOREX / Kursstand: 6,2541 €

Der US-Dollar präsentiert sich im europäischen Handel am Mittwochvormittag im Vorfeld des Ergebnisses des zweitägigen US-Notenbanktreffens am Abend überwiegend schwächer. EUR/USD ist nach Veröffentlichung der jüngsten Inflationsdaten aus der Eurozone in einer ersten Reaktion bis 1,3770 im Tief zurückgefallen. Im weiteren Handelsverlauf drehte das Währungspaar die Richtung und erreichte bei 1,3833 ein frisches Tageshoch.

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Wie bereits die gestern veröffentlichte deutsche Teuerungsrate sind auch der Verbraucherpreise in der Eurozone im April mit plus 0,7 Prozent im Jahresvergleich nicht ganz so stark gestiegen wie erwartet. Analysten hatten im Konsens mit einem Zuwachs um 0,8 Prozent gerechnet, nach plus 0,5 Prozent im März.

Der Yen legt am Mittwoch nach gemischten Wirtschaftsdaten aus Japan und einem optimistischen Statement der Bank of Japan (BoJ) zu. Im Tief notierte USD/JPY bislang bei 102,25. Die BoJ hat über Nacht ihre Geldpolitik unverändert belassen. Demnach wird die japanische Notenbank weiterhin Wertpapiere zur Stützung der Wirtschaft im Umfang von 60 bis 70 Billionen Yen jährlich erwerben.

Die Währungshüter sind optimistisch, die jahrelange Deflation überwinden zu können und erwarten für das Fiskaljahr 2014 eine Inflationsrate von 1,3 Prozent, die sich in den kommenden beiden Jahren auf 1,9 Prozent und dann 2,1 Prozent steigern soll. Bezüglich des Wirtschaftswachstums kalkuliert die BoJ in diesem Jahr mit einem Plus von 1,1 Prozent. Für das kommende Jahr wird ein Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 1,5 Prozent erwartet.

USD/CHF fällt ebenfalls zurück und notierte nach gemischten Daten aus der Schweiz bislang zutiefst bei 0,8814. Während sich der UBS-Konsumindikator im März mit einem Anstieg auf 1,84 Punkte verbesserte (Februar 1,57 Zähler), enttäuschte das KoF-Konjunkturbarometer im April mit einem Rückgang auf 102,0 Punkte. Analysten hatten im Konsens hingegen mit einem Anstieg auf 107,2 Zähler gerechnet, nach 106,3 Punkten im März.

USD/HUF weitet seine dieswöchigen Verluste bis bislang 221,97 im Tief aus. Die ungarische Notenbank hat gestern ihren Leitzins wie von Analysten im Konsens erwartet um weitere zehn Basispunkte auf nun 2,50 Prozent gesenkt.

Der chinesische Yuan setzt seine diesjährige Talfahrt im Umfeld eines schwächeren chinesischen Wirtschaftswachstums fort. Mit 6,2676 in der Spitze erreichte USD/CNY heute ein frisches 18-Monatshoch. Der nun bereits seit vier Monaten währende Anstieg ist die längste Gewinnstrecke für USD/CNY seit sieben Jahren.

Der US-Wirtschaftskalender am Nachmittag ist prall gefüllt. Highlights sind das US-Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal um 14:30 Uhr MESZ (Analysten erwarten im Konsens einen annualisierten Anstieg um 1,2 Prozent im Quartalsvergleich, nach zuvor plus 2,6 Prozent), sowie der Zinsentscheid der Federal Reserve Bank um 20:00 Uhr MESZ. Erwartet wird im Konsens, dass die Fed ihr monatliches Anleihenkaufprogramm um weitere zehn Milliarden US-Dollar auf dann 45 Milliarden US-Dollar reduzieren wird.