• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,17930 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,33680 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 113,240 ¥
  • USD/NOK - Kürzel: USD/NOK - ISIN: XC000A0AEZY9
    Börse: FOREX / Kursstand: 8,37580 kr
  • USD/TRY - Kürzel: USD/TRY - ISIN: XC000A0C31T3
    Börse: FOREX / Kursstand: 3,82140 TL

München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar fällt zu Wochenbeginn von seinem am Freitag auf breiter Basis erreichten Zweiwochenhoch zurück. Der am vergangenen Freitag gemeldete US-Arbeitsmarktbericht für November hat mit 228.000 neu geschaffenen Stellen (ex Agrar) die Erwartung untermauert, dass die Fed ihre Leitzinsen bei der nächsten Fed-Sitzung am 12./13. Dezember 2017 um weitere 25 Basispunkte auf eine Spanne von dann 1,25 Prozent bis 1,50 Prozent anheben wird.

Befürchtet wird am Markt jedoch, dass sich das Tempo weiterer Zinsschritte danach verlangsamen könnte. Bislang stellt die Fed für 2018 drei weitere Zinsanhebungen in Aussicht. Unterstützt wird die pessimistischere Sicht von dem mit 0,2 Prozent enttäuschenden Zuwachs der Durchschnittsstundenlöhne. Erwartet worden war im Konsens ein Plus von 0,3 Prozent. Hinzu kam der Rückgang des Konsumklimas der Universität Michigan auf 96,8 Punkte (Konsens 98,9 Zähler).

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EUR/USD

EUR/USD erholt sich vom freitäglichen Zweiwochentief bei 1,1729 bislang bis 1,1803 im Hoch, während GBP/USD im Bereich der 1,34er-Marke seitwärts tendiert. USD/JPY fällt zu Wochenbeginn im Verbund mit dem Kursrücksetzer des US-Dollars auf breiterer Basis von seinem frischen Vierwochenhoch bei 113,69 zurück und notierte bislang zutiefst bei 113,29.

Die über Nacht gemeldeten japanischen Wirtschaftsdaten sind schwächer ausgefallen als erwartet. So stieg der BSI Manufacturing Index im laufenden Quartal lediglich auf 9,7 Punkte. Analysten hatten im Konsens mit einem stärkeren Anstieg auf 10,1 Zähler gerechnet, nach 9,4 Punkten zuvor. Die Geldmenge M2 erhöhte sich im November um 4,0 Prozent im Jahresvergleich. Analysten hatten im Konsens mit einem Zuwachs um 4,1 Prozent gerechnet wie zuletzt. Die Werkzeugmaschinenaufträge stiegen im November auf Jahressicht um 46,9 Prozent, nach zuvor plus 49,8 Prozent. Bitte lesen Sie auch die aktuelle USD/JPY-News.

USD/NOK legt kräftig bis bislang 8,3904 in der Spitze zu, nachdem die jüngsten norwegischen Inflationsdaten enttäuschend ausgefallen sind. In der Kernrate sind die norwegischen Verbraucherpreise im November sogar überraschend um 0,3 Prozent im Monatsvergleich gesunken. Bitte beachten Sie auch die ausführlichere USD/NOK-News.

USD/TRY notierte bislang bei 3,8210 im Tief – ein Fünfwochentief. Damit konnte sich die Lira in den letzten Wochen bereits ein gutes Stück von ihren jüngsten Tiefstständen lösen. Am 22. November 2017 hatte USD/TRY bei 3,9818 ein Allzeithoch erreicht. Unterstützung bekam die Lira dabei am Montagmorgen von einem stärker gestiegenen Bruttoinlandsprodukt (BIP) als erwartet. Die türkische Wirtschaft ist im dritten Quartal um 11,1 Prozent gewachsen. Erwartet worden war im Konsens ein BIP-Plus von 10,0 Prozent, nach zuvor plus 5,4 Prozent. Bitte lesen sie auch die umfangreichere USD/TRY-News.

Aus den USA stehen zu Wochenbeginn lediglich die JOLTS-Daten (offene Stellen) im Oktober zur Veröffentlichung an. Die Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.