• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,22920 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 106,549 ¥
  • EUR/CZK - Kürzel: EUR/CZK - ISIN: EU0006169831
    Börse: FOREX / Kursstand: 25,45820 Kč
  • EUR/GBP - Kürzel: EUR/GBP - ISIN: EU0009653088
    Börse: FOREX / Kursstand: 0,88750 £

Der Euro konnte am Montag zum US-Dollar zunächst weiter an Boden gutmachen. In der Spitze legte die Gemeinschaftswährung bis au 1,2341 Dollar zu. Gegen Mittag zeigte sich das Währungspaar EUR/USD marginal schwächer bei 1,2297. Nach wie vor werde der Euro durch jüngste Arbeitsmarktdaten aus den USA leicht gestützt, hieß es von Marktbeobachtern.

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Am letzten Freitag wurden die US-Arbeitsmarktdaten für Februar veröffentlicht, die teilweise deutlich besser als erwartet ausfielen. Außerhalb der Landwirtschaft wurden 313.000 neue Stellen geschaffen, erwartet wurden dagegen nur 204.000. Das für die Inflationsentwicklung wichtige Lohnwachstum stieg jedoch nur um 0,1 Prozent zum Vormonat. Experten gehen deshalb davon aus, dass die US-Notenbank Fed den Straffungsplan ihrer Geldpolitik nicht beschleunigen dürfte. Heute stehen weder diesseits noch jenseits des Atlantiks wichtige Daten auf der Agenda. Zuletzt hatte die Sorge vor einer stärkeren Inflation zu Turbulenzen an den Aktienbörsen geführt.

Derweil bleibt der schwelende Handelskonflikt nach den jüngsten Vorstößen der US-Regierung weiterhin Thema am Devisenmarkt. Vor allem zeigt sich die politische Brisanz der letzten Tage im USD/JPY-Kurs. Die Handelsstreitigkeiten bescherten dem „sicheren Hafen“ Yen vergangene Woche zunächst starken Zulauf. Nach den Entspannungszeichen im Nordkorea-Konflikt lösten Anleger ihre Yen-Positionen wieder auf. „Die handelspolitische Strömung bestimmt den Wechselkurs sehr deutlich, da Japan einen hohen Handelsbilanzüberschuss gegenüber den USA aufweist“ erklärten Analysten der HSH Nordbank.

Ende vergangener Woche wurden die Inflationsdaten in Tschechien veröffentlicht. Die annualisierte Rate fiel von 2,2 auf nur noch 1,8 Prozent, obwohl in der Region sowohl Löhne als auch der Konsum gestiegen sind. Die Abschwächung der Inflationsrate war laut den Devisenexperten der Essener National-Bank überwiegend auf den Rückgang der Lebensmittel- und Getränkepreise zurückzuführen. Die robuste wirtschaftliche Tendenz jedoch bleibe dem Land erhalten. Direkt nach der Datenveröffentlichung schwächte die tschechische Krone von 25,40 auf 25,48 ab. Im nachfolgenden Verlauf erholte sich der EUR/CZK-Kurs dann aber wieder.

EUR/GBP notiert am Montag etwas leichter bei 0,8878. Die Bank of England gab jüngst Signale für perspektivische Zinserhöhungen, der Renditevorteil gegenüber dem Euro wuchs, was das Pfund Sterling stützte. Übergeordnet dominieren aber die politischen Unsicherheiten rund um den Brexit, die Verhandlungen stockten zuletzt.