• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,13210 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,27320 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 108,354 ¥
  • AUD/USD - Kürzel: AUD/USD - ISIN: XC000A0E4TC6
    Börse: FOREX / Kursstand: 0,69500 $
  • USD/TRY - Kürzel: USD/TRY - ISIN: XC000A0C31T3
    Börse: FOREX / Kursstand: 5,79430 TL

München (Godmodetrader.de) – Der US-Dollar bewegt sich zur Wochenmitte auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) weiterhin seitwärts, nachdem der Greenback am vergangenen Freitag ein Achtwochentief erreicht hatte.

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Den US-Dollar belastet nach wie vor die Aussicht auf sinkende US-Zinsen. Mehrere Vertreter der Federal Reserve Bank (Fed) hatten in der vergangenen Woche ihre Bereitschaft dazu signalisiert. Fed-Präsident Jerome Powell versicherte den Märkten alles tun, um die US-Wirtschaft angesichts der Handelskriege vor einer Rezession zu schützen. Die nächsten Hinweise auf die geldpolitische Ausrichtung der Fed erhoffen sich die Marktteilnehmer nun von dem am 18/19. Juni stattfindenden nächsten Fed-Treffen.

EUR/USD konsolidiert mit negativer Tendenz weiterhin das am Freitag nach Veröffentlichung der schwachen US-Arbeitsmarktdaten erreichte Zweieinhalbmonatshoch bei 1,1348. Im Tief wurde das Währungspaar bislang bei 1,1310 gehandelt. Zinssenkungserwartungen nehmen auch im Euroraum zu. Neben den Auswirkungen der Handelskonflikte tragen dazu auch die fallenden Inflationserwartungen bei. Dies könnte die EZB dazu veranlassen, ihre bereits sehr lockere Geldpolitik weiter zu lockern. Der französische Notenbankchef Francois Villeroy de Galhau, ein denkbarer Nachfolger von EZB-Präsident Mario Draghi, signalisierte bereits Handlungsbereitschaft. „Wenn die Wirtschaft abbremst, könnten wir mehr tun", so de Galhau.

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EUR/USD

Während GBP/USD im Hoch bei 1,2758 notierte, wurde USD/JPY bislang bei 108,19 im Tief gehandelt. Die japanischen Erzeugerpreise (CGPI) sind im Mai wie von Analysten im Konsens erwartet um 0,7 Prozent im Jahresvergleich gestiegen, nach einem Zuwachs um 1,2 Prozent im April. Die Maschinenaufträge legten im April in der Kernrate um 5,2 Prozent im Monatsvergleich zu. Erwartet worden war im Schnitt hingegen ein Rückgang um 0,8 Prozent, nach plus 3,8 Prozent im März.

AUD/USD fiel mit zutiefst 0,6941 auf den niedrigsten Stand seit dem 3. Juni 2019. Das australische Westpac-Verbrauchervertrauen ging im Juni um 0,6 Prozent im Monatsvergleich zurück, nach einem Anstieg um 0,6 Prozent im Vormonat. USD/TRY notierte bislang bei 5,7740 im Tief. Die türkische Notenbank hat soeben ihren Leitzins wie von Analysten im Konsens erwartet unverändert bei 24,00 Prozent belassen.

Datenseitiges Highlight am Mittwochnachmittag sind die US-Verbraucherpreise im Mai. Die Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.