• US-Kongress: Zerschlagung "bestimmter dominierender Plattformen" im Gespräch
    • ifo: Weltwirtschaft schrumpft um 4,4 %
    • Trump: Kein weiteres Konjunkturpaket vor der Wahl
    • Deutschland: Industrieproduktion enttäuscht im August
    • Corona: Nächster Trump-Berater infiziert
    • Lagarde: EZB zu weiteren Stimuli bereit
    • Pwc/UBS: Corona-Krise macht Super-Reiche noch reicher
    • Nawalny: "Schröder ist Laufbursche Putins"
    • Konsequenzen aus dem Wirecard-Skandal

    DAX & Wall Street

    • Der deutsche Aktienmarkt hat sich am Donnerstag per Schlusskurs kaum von der Stelle bewegt. Der DAX beendete den Xetra-Handel mit einem Plus von 0,17 Prozent bei 12.928,57 Punkten, nachdem das Börsenbarometer zeitweise aber bis auf 12.837 Punkte in die Tiefe gerutscht war. Das in den USA erhoffte große US-Konjunkturpaket wird nach der Ansage Donald Trumps auf die Zeit nach der Präsidentschaftswahl verschoben. Die Anleger hatten jedoch auf eine baldige erneute Hilfe gehofft, um die Wirtschaft weiter zu stützen. Analysten halten dies aber nur für einen taktischen Zug des US-Präsidenten. In der Vergangenheit hätte er solche Methoden schon öfter verwendet, um die Gegenseite zu entmutigen und so bessere Bedingungen für sich selbst herauszuschlagen. Das Hilfspaket könnte also noch kommen. Wohl auch deshalb wurde der Stopp der Verhandlungen am deutschen Aktienmarkt eher gelassen aufgenommen. Die heutigen Produktionsdaten aus der deutschen Industrie für August enttäuschten. Die Erholung nach dem coronabedingten Einbruch scheint ins Stocken geraten zu sein.
    • Die US-Indizes haben sich am Mittwoch von ihren Vortagesverlusten deutlich erholt. Der Dow Jones gewann 1,91 Prozent auf 28.303,46 Punkte, der S&P 500 verbesserte sich um 1,74 Prozent auf 3.419,45 Zähler und der Nasdaq 100 beendete den Tag mit plus 1,88 Prozent auf 11.503,19 Punkte.

    Chartanalysen & Artikel des Tages

    Unternehmen

    • Die Deutsche Post wird für das laufende Jahr optimistischer. Aufgrund der erfreulichen Entwicklung im dritten Quartal erwartet der Konzern für das Gesamtjahr nun ein Ebit von 4,1 bis 4,5 Mrd. Euro (zuvor 3,5 - 3,8 Mrd.) und einen Free Cashflow von 1,8 Mrd. Euro (zuvor 1,4 Mrd.) aus. Für das Jahresende geht der Konzern von einem durch den Online-Handel getriebenen sehr starken Weihnachtsgeschäft aus.
    • Tesla hat in China einen leicht veränderten Model 3 auf den Markt gebracht. Die E-Autos werden nicht nur zu einem geringeren Preis erhältlich sein, gleichzeitig soll auch die Reichweite des Model 3 gesteigert werden. Wie Tesla bekannt gab, kommen beim Model 3 nun Lithium-Eisen-Phosphat statt der üblichen Lithium-Ionen-Batterien zum Einsatz. Nach Angaben von Tesla haben diese nun eine Reichweite von 468 Kilometern.
    • Der Technologiekonzern Apple will am 13. Oktober eine Online-Veranstaltung abhalten und es ist zu erwarten, dass der Konzern eine neue iPhone-Familie präsentiert.
    • Der Pharma-Konzern Eli Lilly hat in den USA eine Notfallzulassung für eine Antikörpertherapie gegen Covid-19 beantragt. Der Medikamentenkandidat LY-CoV555 solle in einer Monotherapie bei Patienten mit einem erhöhten Risiko und leichten bis mittelschweren Corona-Erkrankungen verwendet werden, teilte Eli Lilly am Mittwoch mit.
    • Boeing hat wegen der Corona-Krise die Marktprognose für die kommenden 10 Jahre gesenkt. Demnach wird die Coronavirus-Pandemie die weltweite Nachfrage nach Flugzeugen in den nächsten zehn Jahren um 2.000 Flugzeuge reduzieren und den Umsatz der globalen Luft- und Raumfahrtindustrie bis 2029 um 200 Mrd. Dollar senken.
    • Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insider berichtet will die US-Großbank Wells Fargo mehr als 700 Arbeitsplätze in ihrer Geschäftskundensparte streichen
    • Der Jeans-Hersteller Levi Strauss hat im Sommer schwarze Zahlen geschrieben. Im dritten Quartal gab es einen Gewinn von 27 Mio. Dollar. Damit verdiente Levi's zwar 78 % weniger als ein Jahr zuvor, erreichte nach einem hohen Verlust im Vorquartal aber wieder ein positives Ergebnis.
    • Der US-Chiphersteller Broadcom hat einen Kartellstreit mit der Europäischen Union beigelegt. Vor einem Jahr haben die Kartellwächter angewiesen, bestimmte mutmaßlich wettbewerbsschädigende Klauseln in Vereinbarungen mit Kunden nicht mehr anzuwenden.
    • Im US-Kongress gibt es Pläne, die großen Tech-Konzerne zu einem faireren Wettbewerb zu zwingen. Der Wettbewerbs-Unterausschuss im Repräsentantenhaus kam zu dem Schluss, dass Amazon, Apple, Facebook und Google ihre Marktmacht missbraucht hätten. Dabei bringen die Abgeordneten auch eine Zerschlagung „bestimmter dominierender Plattformen" ins Gespräch.
    • Das Wiederzulassungsverfahren für Boeings Krisenjet 737 Max macht Fortschritte. Die US-Luftfahrtaufsicht FAA stellte am Dienstag ihren Entwurf für das überarbeitete Piloten-Training der Maschine vor. Dies ist eine der letzten Bedingungen, bevor die Behörde das Flugverbot aufheben und die 737 Max wieder für den Betrieb freigeben kann.
    • Facebook verschärft sein Vorgehen gegen die Verschwörungstheorien-Bewegung QAnon. Künftig sollen alle Facebook-Seiten und -Gruppen sowie alle Instagram-Accounts gelöscht werden, die QAnon vertreten.
    • Der Wirecard-Skandal soll nicht ohne Konsequenzen bleiben. Kapital- und Finanzmärkte sollen in Deutschland künftig stärker kontrolliert werden. In einem sechsseitigen Aktionsplan der Bundesregierung heißt es laut dpa, es handele sich um erste Schlussfolgerungen, weil die Analyse noch nicht vollständig abgeschlossen sei. Unter anderem sind für die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) mehr Befugnisse vorgesehen, damit Bilanzbetrug effektiver bekämpft werden kann. Der Staat soll komplexe internationale Firmen-Konstrukte wirksamer im Auge behalten. Außerdem sollen Wirtschaftsprüfer auch in Kapitalmarktunternehmen künftig alle zehn Jahre wechseln. Die Unionsfraktion im Bundestag hat den maßgeblich von Finanzminister Olaf Scholz (SPD) entwickelten Aktionsplan kritisiert. Es würden weiterhin kaum konkrete Konsequenzen aus dem Betrugsskandal beschrieben, sagte der Obmann der Unionsfraktion im Wirecard-Untersuchungsausschuss, Matthias Hauer, am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Die Union sehe großen Reformbedarf bei der Finanzaufsicht Bafin, bei Wirtschaftsprüfern und bei der Geldwäscheaufsicht.
    • Am dritten Tag des Münchner Audi-Prozess ist der ehemalige Vorstandschef Rupert Stadler schwer belastet worden. Der Motorenentwickler Giovanni P. hat die Abgas-Tricksereien mit dem hohen Druck des Konzerns erklärt, 2009 in den USA neue Dieselautos auf den Markt zu bringen. Die Entwicklungszeit sei viel zu kurz gewesen, Kompromisse seien abgelehnt, seine Abteilung mit Vorwürfen bombardiert worden. „Diese Leute haben uns betrogen. Sie haben uns nicht genug Zeit gegeben", sagte der Angeklagte. Sein Verteidiger Walter Lechner sagte: „Alle wussten Bescheid! Wenn jemand auf diese Anklagebank gehört, dann ist es nicht der ehemalige Abteilungsleiter, sondern sein Arbeitgeber, die Audi AG“, sagt Lechner wissend, dass es in Deutschland kein Unternehmensstrafrecht gibt.
    • Daimler-Gesamtbetriebsratschef Michael Brecht hat den Autobauer davor gewarnt, sich ausschließlich auf die Elektromobilität zu konzentrieren. Man dürfe nicht alles auf diese Karte setzen, sagte Brecht der "Automobilwoche". „Elektromobilität ist wichtig, ja. Es ist aber auch ein Hype darum entstanden, der politisch und gesellschaftlich befeuert wird." Man dürfe herkömmliche Verbrennungsmotoren nicht immer verteufeln. „Die Gesamtklimabilanz ist wichtig, nicht die Antriebsart. Wer ohne Verbrenner plant, schlägt all denjenigen Kolleginnen und Kollegen ins Gesicht, die seit Jahrzehnten in diesen Bereichen eine hervorragende Arbeit leisten und diese Technik weiter verbessern."
    • BMW kann für das dritte Quartal einen Erfolg vermelden. Nachdem die Münchner wegen der Corona-Krise im Frühjahr noch ein Viertel weniger Autos verkauft hatten, lag der Absatz im Sommer mit 675.680 Autos der Marken BMW und Mini um 8,6 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Vor allem ein starkes China-Geschäft, das um über 31 Prozent zulegte, trieb an. Aber auch in Europa verzeichnete BMW ein Plus von rund sieben Prozent.
    • Der Chipentwickler Dialog Semiconductor rechnet mit einem besseren Geschäftsverlauf. Der Umsatz dürfte im dritten Quartal bei etwa 386 Mio. US-Dollar liegen, teilte das Unternehmen am Dienstagabend mit. Anfang August hatte Dialog noch inklusive des Adesto-Zukaufs 340 bis 380 Mio, Dollar an Erlösen erwartet. Der Umsatzanstieg sei einem verbesserten Trend in allen Bereichen zu verdanken, hieß es in der Mitteilung weiter. Der positive Trend wird sich nach Einschätzung des Unternehmens im vierten Quartal fortsetzen.
    • Der kriselnde Reisekonzern TUI richtet sich an der Führungsspitze neu aus. Der Vorstand für Holiday Experiences, Sebastian Ebel, übernimmt ab Januar 2021 das Finanzressort von Birgit Conix, die das Unternehmen verlässt, wie TUI am Mittwoch mitteilte. Ebels bisherige Aufgaben übernimmt der bisherige Strategie-Chef Peter Krüger. Außerdem verteilt TUI die Aufgaben im erweiterten Führungsteam, dem Group Executive Committee, neu. „Ich bin mir sicher, dass wir in der neuen Aufstellung des Group Executive Committee unter Führung von Fritz Joussen bestens positioniert sein werden, die Folgen der Pandemie zu meistern und TUI wieder zum Erfolg zu führen“, sagte Aufsichtsratschef Dieter Zetsche laut Mitteilung.
    • Der Autozulieferer Continental will sich im Zuge seines Sparprogramms auch von Unternehmensteilen trennen. Dabei gehe es um bestimmte Einheiten des Automotive-Geschäfts, einschließlich der Antriebssparte Vitesco Technologies, wie Vorstandschef Elmar Degenhart der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sagte.
    • Telefonica Deutschland will in Kooperation mit der Deutschen Telekom künftig auch Internet via Glasfaser anbieten. Beide Unternehmen unterzeichneten einen entsprechenden Festnetzvertrag mit einer zehnjährigen Laufzeit, wie Telefonica Deutschland am Mittwoch mitteilte. Zudem werde das Unternehmen weiterhin VDSL- und Vectoring-Vorleistungsprodukte der Telekom nutzen. Finanzielle Details der Vereinbarung wurden nicht genannt.

    Konjunktur & Politik

    • Die US-Rohöllagerbestände sind in der vergangenen Woche um 0,5 Millionen Barrel auf 492,9 Millionen Barrel gestiegen. Erwartet wurde ein Rückgang um 2 Millionen Barrel. Die inoffiziellen Daten des privaten American Petroleum Institute (API) vom Vorabend hatten eine Zunahme 1 Million Barrel gezeigt.
    • Nach den Worten von Bundesbank-Präsident Jens Weidmann ist der geldpolitische Kurs der EZB „zurzeit angemessen“. Weidmann sagte der "Börsen-Zeitung" laut einer Vorabmeldung, die wirtschaftliche Erholung setze sich fort und auch der neuerliche Anstieg der Corona-Infektionszahlen stelle das EZB-Basisszenario bislang nicht infrage. Der EZB-Rat solle sich auch „nicht vorfestlegen oder Erwartungen schüren, von denen wir dann meinen, sie erfüllen oder gar übertreffen zu müssen". Mit seinen Aussagen meldet sich Weidmann in der Debatte über eine weitere Lockerung der Geldpolitik zu Wort. Zuletzt hatte EZB-Präsident Christine Lagare betont, dass die EZB zu weiteren Maßnahmen Gewehr bei Fuß stehe. Weidmann tritt jetzt sozusagen auf die Lockerungs-Bremse.
    • Fed-Chef Jerome Powell warnte, dass die Erholung der US-Konjunktur schleppend verlaufen würde. Die US-Wirtschaft sei weiter anfällig für markante Rückschläge. Sofern das Virus nicht eingedämmt würde, könne die US-Wirtschaft in eine Abwärtsspirale geraten. Sowohl Unternehmen als auch private Haushalte bedürften größerer Unterstützung.
    • Die für kommende Woche geplante TV-Debatte mit US-Präsident Donald Trump sollte aus Sicht seines Herausforderers Joe Biden abgesagt werden, wenn Trump seine Covid-19-Erkrankung bis dahin nicht überwunden hat.
    • "Delta" zog am Dienstag über dem Karibischen Meer als Hurrikan der Stufe 4 von 5 an den Cayman-Inseln vorbei. Er erreichte eine anhaltende Windgeschwindigkeit von bis zu 230 Stundenkilometern. "Deltas" Zentrum erreichte am Mittwoch die mexikanische Halbinsel Yucatán und dürfte sich nun weiter Richtung USA bewegen.
    • Die US-Gesundheitsbehörde FDA verschärft die Anforderungen für die Zulassung von Coronavirus-Impfstoffen. Es müsse zwei Monate lang bei der Hälfte der Testpersonen einer Impfstoffstudie die Wirkung beobachtet werden, teilte die Behörde am späten Dienstag mit. Damit ist es unwahrscheinlich, dass noch vor den US-Präsidentschaftswahlen ein Impfstoff vorliegt.
    • US-Präsident Donald Trump hat weitere Verhandlungen für ein Hilfspaket mit den Demokraten abgesagt. Vor der Wahl würde es kein Hilfspaket geben. Nach seiner Wiederwahl würde ein großes Konjunkturpaket verabschiedet. Fed-Gouverneurin Loretta Mester sieht als Folge eine langsamere Erholung der US-Wirtschaft.
    • Die Weltwirtschaft wird in diesem Jahr um 4,4 Prozent schrumpfen. Das zeigt eine Befragung des ifo Instituts/des Forschungsnetzes EconPol Europe unter 950 Wirtschaftsexperten aus 110 Ländern. Die Erholung dürfte zudem langsamer verlaufen als der Absturz (plus 3,2 Prozent 2021). Sie könnte sich vielerorts mindestens bis ins Jahr 2022 hinziehen, bevor das Vorkrisenniveau wieder erreicht ist, so das ifo Institut. Als wirksamste wirtschaftspolitische Maßnahmen nennen die befragten Experten Liquiditätshilfen für kleine und mittlere Unternehmen sowie Verbesserungen der Gesundheitssysteme.
    • Die Forderungen der Bundesbank im Zahlungssystem der Euro-Notenbanken ("Target-2") nehmen unablässig weiter zu. Im September stiegen sie um rund 59 Mrd. Euro auf den neuen Rekordwert von 1,115 Bio. Euro, wie die Bundesbank online mitteilte. Die Bundesbank ist der größte Gläubiger des grenzüberschreitenden Zahlungsverkehrs, die italienische Notenbank war zuletzt der größte Schuldner. Die EZB führt den jüngsten Anstieg der Target-Salden auf die massiven Anleihenkäufe der Euro-Notenbanken zurück.
    • Die Produktion im Verarbeitenden Gewerbe Deutschlands war nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes im August saison- und kalenderbereinigt 0,2 Prozent niedriger als im Vormonat Juli. Analysten hatten hier indes einen Zuwachs um 1,5 Prozent erwartet. Bereits im Juli hatte sich die Erholung mit einem Monatsanstieg um nur noch revidiert 1,4 Prozent verlangsamt, denn im Mai war sie noch um über 9 Prozent angestiegen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ging die Produktion im August um 9,6 Prozent zurück.
    • Die Ausgaben des Öffentlichen Gesamthaushalts in Deutschland stiegen im ersten Halbjahr um 8,6 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum auf 797,8 Mrd Euro. Die Einnahmen gingen zugleich erstmals seit 2012 zurück, und zwar um 4,8 Prozent auf 709,4 Mrd. Euro, wie das Statistische Bundesamt unter Bezug auf vorläufige Ergebnisse der Kern- und Extrahaushalte der vierteljährlichen Kassenstatistik mitteilte. Dadurch errechnet sich für das erste Halbjahr ein kassenmäßiges Finanzierungsdefizit von 89,8 Mrd. Euro.
    • US-Präsident Donald Trump hat seine Republikaner angewiesen, bis nach der Wahl nicht mehr mit den Demokraten über ein Corona-Konjunkturpaket zu verhandeln. Dafür versprach er, dass es „sofort“ nach seinem Wahlsieg ein großes Konjunkturpaket geben werde. Fed-Chef Powell hatte sich nur Stunden vor Trumps Ankündigung nachdrücklich für weitere Maßnahmen zur Unterstützung der Konjunktur ausgesprochen.
    • Der russische Oppositionspolitiker Alexej Nawalny erhebt schwere Vorwürfe gegen Altkanzler Gerhard Schröder. „Er wird von Putin bezahlt. Aber wenn er jetzt versucht, diesen Giftanschlag zu leugnen, ist das wirklich sehr enttäuschend", sagte Nawalny der "Bild"-Zeitung. Der SPD-Politiker hatte zuletzt gesagt, dass es noch keine „gesicherten Fakten" zum Giftanschlag auf Nawalny gebe. Russland und Präsident Wladimir Putin persönlich stehen international in der Kritik.
    • Die Europäische Notenbank ist laut ihrer Präsidentin Christine Lagarde zu weiteren stimulierenden Maßnahmen für die Wirtschaft bereit, darunter auch einer weitern Senkung des Einlagensatzes. Lagarde sagte am Dienstag beim The Wall Street Journal's CEO Council, die Erholung erscheine wegen der zweiten Infektionswelle in Frankreich und Spanien wackliger. „Wie sind bereit, alle verfügbaren Werkzeuge einzusetzen, die zu dem wirksamsten, effizientesten und angemessensten Ergebnis führen“.
    • Nach der Corona-Diagnose von US-Präsident Trump breitet sich das Virus in der Regierung in Washington weiter aus. Ein weiterer enger Berater des US-Präsidenten, Stephen Miller, wurde positiv getestet. „Es ist offensichtlich, dass es einen Ausbruch im Weißen Haus gab“, sagte Regierungssprecherin McEnany. Trump selbst zeigt nach eigenen Angaben keine Symptome mehr.
    • Das Gesamtvermögen der mehr als 2.000 Dollar-Milliardäre weltweit stieg bis Ende Juli auch dank der Erholung an den Aktienmärkten auf den Rekordwert von rund 10,2 Bio. Dollar, wie aus Berechnungen der Beratungsgesellschaft PwC und der UBS hervorgeht. Vor allem Investitionen in Technologie und Gesundheitswesen zahlten sich der Studie zufolge aus.

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