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    Trotz großer Produktionsprobleme bei Tesla hat der bekannte Spekulant George Soros im ersten Quartal eine größere Position von Wandelanleihen des E-Auto-Herstellers erworben. Das Unternehmen Soros Fund Management, das die Kapitalanlagen von Soros und seiner Familie verwaltet, kaufte Wandelanleihen von Tesla im Wert von 35 Mio. US-Dollar, wie Mitteilungen an die US-Börsenaufsicht SEC zeigen. Die Papiere haben eine Laufzeit bis März 2019 und können unter bestimmten Bedingungen in Tesla-Aktien gewandelt werden.

    Tesla-Aktien

    Die größte Veränderung im Portfolio von Soros Fund Management war aber der Kauf von Anteilen des Real Estate Investment Trusts (REIT) Vici Properties, der sich auf Investitionen in Spielkasinos fokussiert. Soros erwarb rund 21,5 Mio. Anteile des REITs mit einem Marktwert von rund 393,9 Mio. US-Dollar zum Ende des ersten Quartals. Die Position macht 6,4 Prozent des Portfolios von Soros Fund Management aus und war damit am Ende des ersten Quartals auf Anhieb die zweitgrößte Position im Portfolio des Milliardärs. Im vierten Quartal hatte Soros bereits Aktien des Kasinobetreibers Caesars Entertainment erworben.

    Vici Properties

    Nachdem Soros seine Position in Amazon im vierten Quartal 2017 vollständig verkauft hatte, erwarb Soros im ersten Quartal wieder 51.200 Aktien des Unternehmens. Die Position macht aber nur rund ein Prozent im Portfolio von Soros aus. Auch bei Netflix und Alphabet stockte Soros im ersten Quartal kleinere Positionen auf. Soros ist aber offenbar nicht für alle Tech-Werte optimistisch. So erwarb Soros auch Putoptionen auf einen Indexfonds, der den Nasdaq-100 abbildet, neben weiteren Optionen auf den S&P 500.

    Neben Tech-Werten erwarb Soros im ersten Quartal außerdem Aktien der Banken JP Morgan und Bank of America.

    Die größte Position von Soros Fund Management blieben die C-Aktien von Liberty Broadband, die rund 10,7 Prozent (zuvor: 15,1 Prozent) im Portfolio von Soros Fund Management ausmachten. Liberty Broadband ist eine Holdinggesellschaft, die rund 22 Prozent der Aktien des Kabelnetzbetreibers Charter Communications hält.

    Liberty Broadband (C-Aktien)

    Einmal pro Quartal müssen institutionelle Anleger in den USA mit einem verwalteten Vermögen von mehr als 100 Mio. Dollar ihre Positionen in US-Wertpapieren in den sogenannten 13-F-Filings gegenüber der US-Börsenaufsicht SEC offenlegen. So mussten am Dienstagabend Ostküstenzeit die Positionen zum Ende des ersten Quartals veröffentlicht werden.

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