Der US-Spekulant George Soros hat im dritten Quartal mit seiner Holdinggesellschaft Soros Fund Management zahlreichen Wetten auf einen fallenden Aktienmarkt reduziert und gleichzeitig Aktien von Technologieunternehmen verkauft.

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    Wie die am Dienstag bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereichten Unterlagen zeigen, verkaufte Soros seine (relativ kleinen) Beteiligungen an Apple und Snap ganz und reduzierte außerdem seine Beteiligungen an Facebook und Twitter. Gleichzeitig vergrößerte Soros allerdings seine Positionen in den Technologiewerten Microsoft und Amazon.

    Soros reduzierte seine Put-Optionen auf einen fallenden US-Aktienmarkt deutlich. So wurden Put-Optionen auf die Indizes Nasdaq 100 , S&P 500  und Russell 2000  reduziert.

    Es ist allerdings unwahrscheinlich, dass Soros mit den Put-Optionen direkt auf einen Marktzusammenbruch spekuliert hat. Vielmehr waren die Optionen wohl in erster Linie als Absicherung (Hedge) für andere Depotpositionen gedacht. Bezieht man seine Positionen in Einzelaktien mit ein, war George Soros netto auch in den vergangenen Quartalen stets long positioniert.

    Vergrößert hat Soros im dritten Quartal seine Positionen in den Aktien von Altaba, Time Warner und EQT Corporation.

    Die mit Abstand größte Position von Soros Fund Management waren zum Stichtag 30. September die C-Aktien von Liberty Broadband, die rund 17,5 Prozent im Portfolio von Soros Fund Management ausmachten.

    Liberty Broadband Corp. (C-Aktien)

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