Frankfurt (GodmodeTrader.de) - CBOT-Mais schloss gestern bei 394 US-Cent je Scheffel so hoch wie seit knapp einem Jahr nicht. Hintergrund sind weiter die Aussaatverzögerungen im Mittleren Westen der USA, denn eine späte Aussaat könnte die Erträge verringern, wie die Analysten der Commerzbank im aktuellen „TagesInfo Rohstoffe“ schreiben.

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    Möglicherweise würde auch vermehrt auf später auszusäende Sojabohnen umgeschwenkt, bei denen die Aussaat derzeit ebenfalls verzögert vorangehe. Ein solcher Schwenk könnte nun von der Politik befeuert werden. Zwar seien noch keine Details des angekündigten neuen Hilfspakets bekannt, mit dem die US-Landwirte für Einbußen im Zusammenhang mit dem Handelskonflikt entschädigt werden sollen, heißt es weiter.

    „Doch ist die Rede davon, dass eine Ausgleichszahlung von zwei US-Dollar je Scheffel Sojabohnen enthalten sein könnte, während die Beihilfen für Mais viel geringer angesetzt seien. Dies könnte zu einer höheren US-Sojabohnenproduktion führen, zu einer Zeit, in der die US-Bestände bereits rekordhoch sind. Der Sojabohnenpreis gab daraufhin gestern um 1,2 Prozent nach“, so die Commerzbank-Analysten.