Folgt man dem legendären Zitat von Ex-CSU-Chef Horst Seehofer, das dieser im Jahr 2010 bei Erwin Pelzig zum Besten gegeben hatte, dann werden alle wesentlichen politischen Entscheidungen in den westlichen „Demokratien“ von Leuten getroffen, die niemand gewählt hat. Nimmt man das Seehofer-Zitat wörtlich, dann sind Politiker in diesem Geschäft nur Zierrat, eine Art Staffage, „Demokratieattrappen“, um die Wähler zu täuschen und bei Laune zu halten.

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Hier die historischen Äußerungen Seehofers in der ARD...

Es dürfte daher auch kein Zufall sein, dass mit Friedrich Merz jetzt ein ausgewiesener Gegner der noch amtierenden Bundeskanzlerin urplötzlich wie ein Springteufel aus der Kiste hüpft: Nach aller Erfahrung ist zu erwarten, dass der frühere CDU-Fraktionsvorsitzende den merkelgeplagten Deutschen schon bald als Heiland, Messias und Retter in größter Not verkauft werden soll.

Tatsächlich hat sich der Mainstream bereits auf Merz als Merkel-Nachfolger festgelegt. Die Lobpreisungen begannen bereits wenige Stunden nachdem der Name im Zusammenhang mit dem Rückzug der Kanzlerin vom CDU-Parteivorsitz erstmals gefallen war. Im folgenden Beitrag heißt es dazu:

„Die Kandidatur von Friedrich Merz wird medial als Überraschung inszeniert [etwa im »Merkur«, oder der »FAZ«]. Aber so schnell und reibungslos, wie die Mainstream-Medien und die CDU auf ihn als Chef-Kandidaten einschwenken, deutet alles darauf hin, dass seine Kandidatur für den Parteivorsitz von langer Hand vorbereitet worden ist“.

Man erinnere sich in diesem Zusammenhang auch einmal an einen SPD-Kanzlerkandidaten namens Martin Schulz – und an die medialen Jubelorgien, die „St. Martin“ seinerzeit umwehten. Glücklicherweise war das durchsichtige Manöver, Schulz zum Heilsbringer hochzustilisieren, an dessen grandioser Unfähigkeit wenig später krachend gescheitert…

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Wie ein kleiner “Springteufel“, der plötzlich aus der Kiste hüpft, soll Friedrich Merz jetzt die Deutschen beglücken. Wetten, dass die darauf reinfallen?

Jetzt also Merz. Der frühere CDU-Fraktionsvorsitzende ist weitaus fähiger als der ausgewiesene Dünnbrettbohrer Martin Schulz. Im Jahr 2009 hatte sich Merz nach Differenzen mit Angela Merkel aus dem politischen Geschäft zurückgezogen, war zwischenzeitlich aber nicht untätig geblieben:

Als Chef der einflussreichen Atlantik-Brücke, ausgerechnet, Mitglied der Trilateralen Kommission, Aufsichtsratsvorsitzender beim deutschen Ableger des weltgrößten Vermögensverwalters BlackRock, Aufsichtsratsmitglied bei AXA, Deutsche Börse, DBV Winterthur, IVG Immobilien, Beisitzender bei der Commerzbank, Aufsichtsratsvorsitzender beim Köln/Bönner Flughafen und Verwaltungsrat bei BASF kann Friedrich Merz heute als der Idealtyp eines Politikers gelten, der die weltweiten Interessen des Großkapitals ohne jeden Zweifel effektiver durchsetzen könnte als jeder andere Kandidat.

Gleichzeitig ist der Ultrasystemvertreter Merz die bei vielen Menschen erhoffte „konservative Alternative“ zu einer erkennbar im linksgrünen Wahn agierenden Kanzlerin. Das macht Merz auch so gefährlich: Es dürfte eine vergleichsweise einfache Übung sein, den früheren CDU-Fraktionsvorsitzenden den Bürgern in Deutschland, und insbesondere den immer noch zahlreichen konservativen Kräften hier zu Lande, als segensbringende „Alternative“ zu verkaufen.

Erste Umfragen zeigen das auch bereits: Bei Focus Online stimmten jüngst unter rund 22.000 Befragten fast 80 Prozent für den soeben aus dem Nichts aufgetauchten Quereinsteiger Friedrich Merz als Merkel-Nachfolger.

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Den Strippenziehern hinter den Kulissen wird das außerordentlich gut gefallen. Ganz nebenbei ließe sich mit einem CDU-Chef und Kanzlerkandidaten Merz nämlich der kometenhafte Aufstieg der AfD sehr effektiv ausbremsen – dies jedenfalls dürfte ein gern gesehener Nebeneffekt des aktuellen Schauspiels sein.

Der Vorgang erinnert an das plötzliche Auftauchen eines gewissen Emmanuel Macron vor zwei Jahren. Binnen kürzester Zeit stieg der Emporkömmling wie aus dem Nichts zum französischen Präsidenten auf. Genau wie Merz kann auch der Rothschild-Schüler Macron als Systemvertreter erster Güte durchgehen.

Soll jetzt also mit Friedrich Merz ein erkennbar konservativer Merkel-Gegner als der große Heilsbringer installiert werden, der Deutschland errettet? Eine Art „Anti-Merkel“ um die Unionswähler zur Räson zu bringen?

Wichtige Hinweise darauf wird die Abstimmung über den CDU-Vorsitz im Dezember liefern. Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden die bislang ebenfalls genannten möglichen Merkel-Nachfolger, Jens Spahn und Annegret Kramp-Karrenbauer, dabei chancenlos bleiben. Dafür werden die Lobbyisten hinter den Kulissen schon sorgen und den CDU-Mitgliedern den Kandidaten Merz beizeiten schmackhaft machen.

Gekaufte Stimmen für Merz? Warum nicht. Geld oder anderweitige „Zuwendungen“ sind in den Kreisen, die Merz jetzt lancieren, schließlich im Überfluss vorhanden. Und unsere bekannt „charakterstarken“ Politiker werden einschlägigen Angeboten sicherlich weder widerstehen können - noch werden sie das überhaupt wollen…

Jens Berger schreibt dazu für die Nachdenkseiten:

Merz wäre der wohl größte anzunehmende politische Unfall, der Deutschland passieren könnte. Er ist das personifizierte trojanische Pferd der Wall Street und der transatlantischen Netzwerke – eine politische Bordsteinschwalbe, die ihre Haut stets an den Meistbietenden verkauft. Der Deutschland-Repräsentant von BlackRock und Vorstandsvorsitzende der Atlantik Brücke hat schon immer die Interessen der Bürger für einen Judaslohn verschachert“. (…)

„BlackRock ist nicht nur bei fast allen Dax-Konzernen der größte Einzelaktionär, sondern auch der größte Aktionär von Google, Apple, Microsoft, Exxon Mobil, Chevron, Nestlé und vielen, vielen anderen Großkonzernen, deren Interessen alles andere als gemeinnützig sind.

Die Vorstellung, dass der oberste Deutschland-Repräsentant und -Lobbyist dieses Unternehmens, das sich so sehr wie wohl kaum ein anderes Unternehmen gegen die Interessen der Allgemeinheit und für die Interessen der Großfinanz einsetzt, künftig Vorsitzender der CDU und dann wohl auch Kanzlerkandidat werden soll, ist geradezu grotesk. Hier wird der Bock zum Gärtner gemacht“.

Nachfolgend zwei bemerkenswerte Analysen zur möglichen Kandidatur des „Springteufels“ Friedrich Merz. Willy WImmer, CDU-Urgestein und Ex-Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium stellt fest:

"Eine Kandidatur von Merz bedeutet, die CDU völlig als Ableger US-amerikanischer Politik der Globalisten bewerten zu müssen. Die US-amerikanischen Herrschaftsinstrumente liegen bei Friedrich Merz mit dem Chefposten bei der Atlantik-Brücke und der Funktion des Aufsichtsratschefs des Finanzgiganten BlackRock klar auf der Hand.

Die Verzweiflung in der CDU muss gigantisch sein, ein derartiges Risiko mit Herrn Merz eingehen zu wollen. Merkel hinterlässt in jeder Beziehung „verbrannte Erde“ innerhalb der CDU/CSU, die sich wie die SPD unter und nach Schröder von Merkel nicht wird erholen können. Deutschland steht politisches Siechtum bevor.

Im folgenden Artikel heißt es dazu:

„Betrachten wir es einmal aus der Sicht des Großkapitals und des in dessen Auftrag tätigen deutschen Staatsapparats. Erstens wäre Merz als CDU-Chef aus dieser Sicht das Gegenteil von einem politischen Unfall. Die Politik würde schlicht das Großkapital direkt ans Ruder lassen. Offenbar ist sie bereit, dafür die demokratische Maske ganz fallen zu lassen. Sie scheint auf umfassendes politisches Unwissen in der Bevölkerung und unter anderem dadurch bedingten geringen Widerstand zu spekulieren“.

(...)

Das bedeutet: Die Wirtschaftskrise ist bereits da, sie wird nur verschleiert. Die fallende Profitrate bewirkt nämlich folgendes: Das Kapital steht unter dem Zwang, sich stets neu zu verwerten und zu wachsen. Doch ihm gehen neue lukrative Anlagemöglichkeiten aus. Zugleich bedarf es immer weniger Arbeitskraft. Spekulationen, die darauf abzielen, aus ebendieser einzigen Profitquelle in der Zukunft Mehrwert abzupressen, laufen ins Leere. Die berühmten Blasen platzen, die Armut verschärft sich, Kaufkraft schwindet, die Profitrate fällt weiter. Kurzum: In einer solchen Phase des Kapitalismus – die notwendigerweise zu erwarten gewesen war – streitet sich das Großkapital um Anteile an den noch verwertbaren Resten. Was läge da näher, als es direkt an die Macht zu lassen?

Dass Friedrich Merz jetzt nach allen Regeln der Kunst „emporgeschrieben“ wird, zeigt auch der folgende Beitrag.

Fazit:

Das plötzliche Auftauchen von Friedrich Merz, nur wenige Minuten (!) nach dem Rückzug der Kanzlerin vom CDU-Vorsitz, ist nach unserer Einschätzung kein Zufall, sondern wurde von langer Hand eingefädelt.

Hier wird jetzt ganz offensichtlich versucht, einen Ultrasystemvertreter als CDU-Vorsitzenden und Kanzlerkandidaten der Union zu installieren. Ähnlich gelagert war vor zwei Jahren in Frankreich der Fall Emmanuel Macron, der binnen weniger Wochen durch eine beispiellose Medienkampagne vom unbekannten Hinterbänkler zum Politsuperstar avancierte.

Heute sind die Umfragewerte des vermeintlichen „Messias“ Macron noch schlechter als die seines verhassten Vorgängers Francois Hollande. Die Strippenzieher im Hintergrund kümmert das freilich nicht, solange ihr Kandidat die ihm auferlegten Politikvorgaben gehorsam umsetzt.

Sollte unsere These zutreffen, werden Alternativkandidaten wie Jens Spahn oder Annegret Kramp-Karrenbauer bei der Abstimmung über die Merkel-Nachfolge um den CDU-Vorsitz im Dezember chancenlos bleiben.

Das Endziel dieser Entwicklung ist bereits heute klar zu erkennen: Der ausgewiesene Systemdiener Friedrich Merz soll den Weg ebnen, um Deutschland in einem Europäischen Superstaat aufgehen zu lassen - und insbesondere die europäische Schuldenunion zu implementieren. Zu Lasten der deutschen Sparer und Steuerzahler versteht sich. Dann dürfte auch hier zu Lande das Realität werden, was die Bundesbank jüngst für Italien gefordert hatte:

Enteignungen „wohlhabender Bürger“ via Zwangsanleihen. Begründen wird man das selbstredend mit allfälligen Hinweisen auf das Gemeinwohl: Die desolaten Staatsfinanzen machten den Schritt unumgänglich, leider, leider. Tatsächlich jedoch geht es wie immer um die Rettung der Großbanken auf Kosten der Allgemeinheit.

Die Frage ist, ob die Bürger, und insbesondere die CDU-Mitglieder aufgewacht genug sind, um das Manöver zu durchschauen. Und ob Bürger und Politiker so charakterfest und willensstark sind, allfälligen Verführungen zu widerstehen. Oder ob sich CDU-Mitglieder und Unionswähler nach dem Debakel mit Angela Merkel ein weiteres Mal vor den Karren der Globalisten spannen lassen.

Die Antwort werden wir in wenigen Wochen kennen. Überraschungen sind nicht zu erwarten…


Andreas Hoose vertritt mit diesem Artikel seine eigene Meinung. Diese muss sich nicht zwangsläufig mit der Meinung von GodmodeTrader decken. Es erfolgt keine Prüfung durch eine Schlussredaktion.