• Gold - Kürzel: XAU/USD - ISIN: XC0009655157
    Börse: Forex Capital Markets / Kursstand: 1.565,51001 $/oz.

London/ Frankfurt (Godmode-Trader.de) - Der Goldpreis konnte zu Wochenbeginn trotz des weiter anziehenden US-Dollars zeitweise auf 1.580 US-Dollar je Unze steigen. In Euro gerechnet hatte das Edelmetall mit knapp unter 1.445 Euro je Feinunze sogar ein neues Rekordhoch erzielt. Lange gehalten werden konnte das Niveau allerdings nicht. Am heutigen Dienstag bewegt sich der Preis kaum, die Notiz steht bei 1.565 US-Dollar/Unze.

Die halbjährliche Anhörung des Fed-Vorsitzenden Jerome Powell vor dem US-Kongress hatte auf den Goldpreis wenn dann nur geringe Auswirkungen. Powell hält die aktuelle Geldpolitik weiterhin für angemessen. Er betonte aber, dass die Notenbank die Auswirkungen des von China ausgehenden Coronavirus genau im Blick behält und gegebenfalls Konsequenzen zieht. „Wir beobachten das Auftreten des Coronavirus genau, da es zu Verwerfungen in China führen könnte, die auf die restliche Weltwirtschaft überschwappen könnten", sagte Powell. Die wirtschaftliche Unsicherheit im Außenhandel sei zwar etwas geringer geworden - er meinte damit die Teileinigung im Handelskonflikt zwischen den USA und China - dennoch bestünden weiterhin Risiken für den konjunkturellen Ausblick.

Wenn es nach US-Präsident Donald Trump geht, müssten die Zinsen in den USA niedriger sein. Er hatte zuvor Powell erneut kritisiert und gesagt, dass er mit Powell „nicht zufrieden“ sei und dieser ihn „im Stich gelassen“ habe.

Die Experten der BayernLB erwarten vom jetzigen Niveau aus weiterhin steigende Goldpreise, vor allem auch in Euro. „Die Tiefzinsphase macht Investitionen in Edelmetalle für Anleger attraktiv", sagte der Leiter des Edelmetallgeschäfts Michael Eubel. Gold bleibe eine krisensichere Anlage.

Gold-auf-neuem-Rekordhoch-in-Euro-Weiter-steigende-Preise-Bernd-Lammert-GodmodeTrader.de-1
Gold