London (BoerseGo.de) – Gold pendelt zu Wochenbeginn zwischen Gewinnen und Verlusten hin und her und notiert gegen 14:15 Uhr MESZ mit einem Minus von 0,23 Prozent bei 1.333,35 Prozent je Feinunze. Derweil die drohende Zahlungsunfähigkeit der USA die Nachfrage nach „sicheren Häfen“ steigen lässt, belasten die anhaltenden ETF-Verkäufe, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet.

    Sollten sich Demokraten und Republikaner bis Mitternacht nicht auf einen Übergangshaushalt einigen, droht der weltgrößten Volkswirtschaft mit der Zahlungsunfähigkeit zum ersten Mal seit 17 Jahren eine teilweise Schließung der öffentlichen Verwaltung. Dies beträfe 800.000 Staatsbedienstete und könnte das US-Wirtschaftswachstum je nach Länge um bis zu 1,4 Prozentpunkte schmälern, heißt es weiter.

    Derweil sind die Bestände an Gold-ETFs per 27. September 2013 auf den niedrigsten Stand seit Mai 2010 gefallen. Allein am Freitag sind Bloomberg zufolge 4,7 Tonnen Gold verkauft worden.