• Gold - Kürzel: XAU/USD - ISIN: XC0009655157
    Börse: Forex Capital Markets / Kursstand: 1.833,41000 $/oz.

Washington (GodmodeTrader.de) – Gold ist im Umfeld eines sich auf breiter Basis weiter von seinem am 6. Januar 2021 erreichten Zweieinhalbjahrestief erholenden US-Dollars zunächst schwächer in die neue Handelswoche gestartet und hat bei 1.810,30 US-Dollar je Feinunze ein Sechswochentief erreicht. Im weiteren Handelsverlauf konnte sich das Edelmetall jedoch bereits wieder erholen und notiert gegenüber dem Freitagsschlusskurs bei 1.827,75 US-Dollar pro Unze nun leicht im Plus.

Am Mittwoch findet die Amtseinführung des designierten US-Präsidenten Joe Biden statt. Nachdem dieser in der vergangenen Woche bereits seine Pläne für ein neues 1,9 Billionen US-Dollar schweres Corona-Hilfsprogramm vorgestellt hat, fügte er am Freitag hinzu, dass in den ersten 100 Tagen seiner Amtszeit 100 Millionen US-Amerikaner gegen Covid-19 geimpft werden sollen.

Dass Corona-Hilfen nötig sind, zeigen die am Freitag gemeldeten US-Einzelhandelsumsätze. Diese sind im Dezember überraschend um 0,7 Prozent im Monatsvergleich gesunken. Analysten hatten im Konsens mit einem unveränderten Wert gerechnet, nach einem Rückgang um 1,1 Prozent im November. Das Konsumklima der Uni Michigan sank im Januar vorläufigen Daten zufolge von 80,7 Punkte auf 79,2 Zähler und damit stärker als erwartet (Konsens 79,5 Punkte).

Die künftige US-Finanzministerin Janet Yellen dürfte am Dienstag im US-Kongress erklären, dass man zu der Wechselkurspolitik vor der Trump-Regierung zurückkehren wird, und die Wechselkurse wieder allein dem Markt überlassen werden sollen. Yellen dürfte deutlich machen, dass die USA keinen schwächeren US-Dollar anstreben, um sich Wettbewerbsvorteile zu verschaffen. Trump hatte wiederholt verbal gegen einen starken US-Dollar interveniert. Ein abwertender US-Dollar kommt für gewöhnlich dem Goldpreis zugute und umgekehrt.

Gegen 11:15 Uhr MEZ notiert Gold mit einem Plus von 0,19 Prozent bei 1.831,60 US-Dollar je Feinunze.

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