• Gold - Kürzel: XAU/USD - ISIN: XC0009655157
    Börse: Forex Capital Markets / Kursstand: 1.776,90002 $/oz.

Frankfurt (GodmodeTrader.de) - Gold glänzt weiter. Kein Wunder, denn die Weltwirtschaft erlebt ihre größte Krise seit dem zweiten Weltkrieg. Die geld- und fiskalpolitischen Pakete zur Bekämpfung der Rezession haben inzwischen historische Dimensionen erreicht und werden noch immer weiter aufgestockt – und das nicht regional begrenzt, sondern weltweit, wie DekaBank-Analystin Dora Borbély in der Juli-Ausgabe von „Volkswirtschaft Rohstoffe“ schreibt.

Bei diesem Liquiditäts-Tsunami sei es nicht weiter verwunderlich, dass Anleger in großem Ausmaß die Bestände von mit physischem Gold hinterlegten Goldfonds aufstockten. Hinzu komme die Unsicherheit über eine mögliche zweite Corona-Infektionswelle, die durch die jüngsten rekordhohen Ansteckungszahlen in den USA und in einigen Schwellenländern genährt werde, heißt es weiter.

„Neben der Corona-Krise bleibt auch die politische Unsicherheit aufgrund der Handelskonflikte und des wiedererstarkenden Protektionismus bis auf Weiteres vergleichsweise hoch, was jederzeit für stärkere Preisschwankungen sorgen kann. Mittelfristig dürfte sich Gold unter den gegebenen Rahmenbedingungen verteuern. Allerdings trauen wir dem Goldpreis auf lange Sicht nicht viel mehr als einen Inflationsausgleich zu“, so Borbély.

Gegen 10:20 Uhr MESZ notiert Gold mit einem Plus von 0,10 Prozent bei 1.779,05 US-Dollar je Feinunze. Die Prognosen der Dekabank auf Sicht von drei, sechs und zwölf Monaten liegen bei 1.750, 1.765 und 1.790 US-Dollar pro Unze.

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