In Euro hat Gold mit dem Hoch bei 1.150 Euro je Feinunze zuletzt den höchsten Stand seit gut anderthalb Jahren erreicht. Aus charttechnischer Sicht sorgt der Spurt über den Kreuzwiderstand aus dem Abwärtstrend seit November 2016 und der 200-Wochen-Linie (aktuell bei 1.085 Euro bzw. 1.092 Euro) für einen ganz entscheidenden Befreiungsschlag, wie Jörg Scherer, technischer Analyst bei HSBC Trinkaus & Burkhardt, im aktuellen „Daily Trading“ schreibt.

    Der Ausbruch werde dabei durch die Trendfolger MACD und Aroon bestätigt. Für einen nachhaltigen Bewegungsimpuls spreche zudem noch ein weiteres Argument. Auf Monatsbasis sei der Abstand zwischen den beiden Bollinger Bändern auf ein historisch niedriges Extremniveau zusammengeschmolzen, was in der Vergangenheit oftmals die Etablierung eines neuen Vola-Impulses begünstigt habe, heißt es weiter.

    „In diesem Umfeld definiert das Hoch vom April 2017 (1.215 Euro) das nächste Anlaufziel, ehe die Hochpunkte von 2016 bei 1.233/1.246 Euro wieder auf die Agenda rücken. Als Absicherung auf der Unterseite bieten sich die o. g. Ausbruchsmarken in Form des angeführten ehemaligen Kreuzwiderstands an“, so Scherer.

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    Gold in Euro