Frankfurt (GodmodeTrader.de) – Gold setzt am letzten Handelstag des Jahres seine Jahresendrallye fort und hat bei 1.297,53 US-Dollar je Feinunze ein Viereinhalbwochenhoch erreicht. Dabei profitiert das Edelmetall weiterhin von der US-Dollar-Schwäche zum Jahresausklang.

    ANZEIGE

    Gold war bereits mit deutlichen Zuwächsen in das Jahr 2017 gestartet. Preistreibend war zu Jahresbeginn die politische Unsicherheit nach dem Amtsantritt von US-Präsident Trump sowie im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen in Frankreich, wie die Analysten der Commerzbank in der letzten Ausgabe des Jahres von „TagesInfo Rohstoffe“ schreiben.

    Nach einer Phase der Konsolidierung sei im Spätsommer ein weiterer Anstieg auf knapp 1.360 US-Dollar je Feinunze (plus 18 Prozent seit Jahresbeginn) erfolgt. Dieser sei maßgeblich durch die Abwertung des US-Dollar getrieben worden, der unter der Unberechenbarkeit von Trump und nachlassenden Fed-Zinserhöhungserwartungen gelitten habe, heißt es weiter. „Der Höhenflug der Aktienmärkte auf immer neue Rekordstände und die sich abzeichnende US-Steuerreform ließen das Interesse an Gold im Herbst schwinden“, so die Commerzbank-Analysten.

    Gold

    Im Zuge der aktuellen Jahresendrallye kann Gold jedoch wieder ein wenig aufholen. Gegen 10:55 Uhr MEZ notiert Gold auf Tagessicht mit einem Plus von 0,18 Prozent bei 1.297,28 US-Dollar je Feinunze – seit Jahresbeginn ist dies ein Plus von 12,67 Prozent.