Frankfurt (Godmode-Trader.de) - Am Mittwoch fand der zweite Tag der halbjährlichen Anhörung von US-Notenbankpräsidentin Janet Yellen vor dem US-Kongress statt. Wie zu erwarten war, hat die Fed-Chefin dabei keine wesentlich anderen Aussagen als am Vortag, als die vor dem US-Senat sprach, gemacht.

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    Üblicherweise stützt es den Dollarkurs, wenn die Fed von höheren Zinsen fabuliert. Dagegen herrscht dann an den zinslosen Edelmetallmärkten Saure-Gurken-Zeit. Doch gestern fand diese bewährte Reaktion an diesen Märkten nicht statt: Nach einem kurzen Rückgang direkt nach Veröffentlichung der neusten US-Inflationsdaten am Nachmittag setzte eine starke Erholungsbewegung bei Gold und beim Euro ein. Im Gegenzug brach der US-Dollar ein. Gold und Euro gingen sogar mit Zugewinnen aus dem Handel. Der verbal mehrfach angekündigte weitere Zinserhöhungskurs der Notenbank scheint offenbar größtenteils eingepreist.

    Für den Goldpreis ist die Situation nun aussichtsreich: Dieser hat seit Ende Januar trotz wieder steigendem US-Dollar deutlich zulegen können, nur in den letzten Tagen kam es zu einem kleinen Rücksetzer. Dieser könnte mit dem gestrigen Handelstag vergessen sein. Heute zieht die Gold-Notierung zurück zur Marke von 1.240 US-Dollar je Feinunze. Sollte der Preis die wichtige Hürde von 1.250 US-Dollar überwinden, könnte dies zu neuen Jahreshochs in der Preisregion um 1.265 US-Dollar führen. Darüber wäre der Weg frei zu der runden Marke von 1.300 US-Dollar je Unze.

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