• Gold - Kürzel: XAU/USD - ISIN: XC0009655157
    Börse: Commerzbank CFD / Kursstand: 1.232,500 $/Unze
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Düsseldorf (GodmodeTrader.de) - Gold setzt seinen Anstieg nach der US-Zinsanhebung vom vergangenen Mittwoch bzw. der enttäuschten Hoffnung einiger Marktteilnehmer auf einen stärkeren Zinsanstieg in diesem Jahr auch zu Beginn der neuen Handelswoche fort. Im Hoch wurde das Edelmetall am Montag bislang bei 1.235,56 US-Dollar je Feinunze gehandelt – ein frisches Zweieinhalbwochenhoch.

Rosland-Capital-Analyst Jeffrey Nichols sieht weiteres Aufwärtspotenzial für Gold. Wie das Rohstoffportal „Kitco.com“ berichtet, macht Nichols dafür insbesondere eine sich selbst erfüllende Prophezeiung verantwortlich. „Fondsmanager und Händler wollen die Party nicht verpassen, wenn Gold weiter zulegt“, so Nichols. Das nachlassende Aufwärtspotenzial am Aktienmarkt mache es Portfoliomanagern dabei einfach, Kapital in das Edelmetall umzuschichten, heißt es weiter.

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Gold

Aus charttechnischer Sicht ist der Goldpreis im Monatschart nach dem freundlichen Jahresauftakt zuletzt an dem Widerstand in Form der 200-Tages-Linie (aktuell bei 1.260 US-Dollar) gescheitert. Den anschließenden Korrekturimpuls mit Notierungen unterhalb der Marke von 1.200 US-Dollar hat das Edelmetall zuletzt aber wieder eindämmen können, wie die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt in „Der Markt heute“ schreiben.

Zu Beginn des Jahrtausends habe ein neuer übergeordneter Hausseimpuls gestartet, der im Jahr 2011 in einer Übertreibungsphase und dem bisherigen Rekordstand bei 1.920 US-Dollar gegipfelt habe. Seither korrigiere der Goldpreis die beschriebene Euphorie in Form einer klassischen Korrekturflagge. Dementsprechend komme dem Abwärtstrend seit September 2011 (aktuell bei 1.313 US-Dollar) eine Schlüsselrolle zu, denn ein Sprung über dieses Level würde das seit mehr als fünf Jahren bestehende Konsolidierungsmuster ‚bullish‘ auflösen, heißt es weiter.

„Mit anderen Worten: Das Überwinden dieser Marke käme einem ‚Game changer‘ gleich. Schließlich dürften die verschiedenen Hochs bei 1.375/1.392/1.433 US-Dollar dann nur Durchgangsstationen auf den Weg nach Norden darstellen. Langfristig ebnet eine aufgelöste Korrekturflagge sogar dem Weg bis zum o. g. Allzeithoch. Die Chancen einer positiven Weichenstellung steigen unter zyklischen Aspekten ab August, wenn das Edelmetall in die saisonal beste Phase des Jahres eintritt. Aktuell ist aus Investorensicht also möglicherweise noch etwas Geduld gefragt“, so die HSBC-Analysten.

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