Gold ist Geld, heißt es. Es ist nicht nur Geld, sondern hartes Geld und nicht etwa Papiergeld. Wird Papiergeld immer weniger wert, wenn die Inflation hoch ist, sollte hartes Geld gefragt sein. Das war zu Beginn der Pandemie tatsächlich der Fall. Der Goldpreis konnte von 1.600 Dollar auf ein neues Allzeithoch bei mehr als 2.000 Dollar je Unze steigen. Inzwischen sind diese Preise eine ferne Erinnerung. Der Preis tendiert seither abwärts bzw. seit einigen Monaten seitwärts. Zuletzt fiel der Preis wieder unter die Marke von 1.800 Dollar. Gold steht 15 % unter dem Allzeithoch. Noch schlimmer hat es Silber erwischt. Der aktuelle Kurs liegt 25 % unter dem letzten relativen Hoch. Im Vergleich zu Gold ist Silber vergleichsweise günstig. Vergleicht man den Silberpreis mit dem Goldpreis (Silberpreis dividiert durch Goldpreis) liegt das Verhältnis in der Nähe der historischen Tiefs. Um eine Unze Gold zu kaufen, benötigt man inzwischen 78 Unzen Silber. Oder anders ausgedrückt: Der Silberpreis liegt bei 1,28 % des Goldpreises.

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