• Gold - Kürzel: XAU/USD - ISIN: XC0009655157
    Börse: Commerzbank CFD / Kursstand: 1.276,000 $/Unze

Bad Salzuflen (GodmodeTrader.de) - Der Oktober brachte für die meisten Edelmetalle eine stabile Seitwärtsbewegung mit sich. Der Goldpreis schloss mit einem leichten Minus von 0,6 Prozent bei einem Kurs von 1.270 US-Dollar pro Feinunze ab. „Obwohl sich noch kein Trend herausgebildet hat, beobachten wir, dass die Kurse zumindest nicht mehr nachgeben und stabil aussehen“, schreibt Martin Siegel, Edelmetallexperte und Geschäftsführer der Stabilitas GmbH, im aktuellen „Edelmetall-Report“.

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Die EZB-Entscheidung die Anleihekäufe zurückzufahren oder die Nominierung von Jerome Powell zum neuen Chef der US-Notenbank hätten dem Goldpreis jedoch keine Impulse gebracht. „Das sind alles Non-Events, die gar nichts an der Goldpreisentwicklung ändern. Ob die EZB jetzt die Anleihekäufe schnell oder langsam zurückfährt spielt überhaupt keine Rolle. Im Prinzip bleiben die Geldhähne weiter aufgedreht und die Märkte bekommen jede Liquidität, die sie haben wollen“, so Siegel. Das führe zurzeit dazu, dass sich die Märkte sehr sicher seien und die Volatilität sich auf Rekordtiefs bewege. Die vorhandene Liquidität fließe in vermeintlich sichere Anleihen und Aktien.

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Gold

„Wir sind bei den Aktienmärkten an einem Punkt angekommen, wo die Bewertungen so teuer werden, dass sie bei steigenden Anleihezinsen auf Dauer nicht haltbar sein werden“, sagt Siegel. Daher sollten Anleger die Inflation im Auge behalten. „Es gibt immer deutlicher werdende Inflationssignale aus dem Markt, wie etwa den steigenden Ölpreis. Wir bleiben bei unserer Einschätzung, dass steigende Zinsen und eine ansteigende Inflationsrate das perfekte Umfeld für eine Goldhausse bieten“, so Siegel.