Beeindruckende selbsterklärende Chartgrafiken anbei.

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    Man kann davon ausgehen, dass sich diese extreme Longpositionierung im Silber nun abbaut. Extrempositionierungen an den Terminmärkten lassen sich über die COT Daten erkennen. Die COT Daten können Sie jederzeit auf Guidants einsehen und auswerten: Bitte hier klicken Seit Jahresbeginn gab es mehrere Fälle, die sehr gut aufgezeigt haben, was passiert, wenn Marktteilnehmer in großen Scharen auf eine bestimmte Verlaufsrichtung setzen. Es geschieht immer (!) genau das Gegenteil dessen, was der Markt kurz-/mittelfristig erwartet.

    Im Ölpreis gab es eine extreme Longpositionierung des "managed moneys". Es wurde ein Extremwert erreicht, den es in der bisherigen Erfassung der COT Daten noch nicht gegeben hat. Die Folge: Der Ölpreis brach 2 Wochen massiv ein. Es lag eine extreme Shortpositionierung auf US Staatsanleihen vor (Treasury und Bonds). Die Folge: Die Kurse stiegen mehrwöchig die Renditen stürzten ab. Und der letzte Fall einer Extrempositionierung: Extrem short auf das Pfundsterling. Seit gestern entlädt sich das im Pfundsterling nach oben, also wieder in die entgegengesetzte Richtung.

    Zurück zu Gold und Silber. Im Goldpreis liegt eine bereinigte Lage bei den COT Daten vor, bei Silber noch nicht. Silber könnte also noch weiter abgeben. Wenn Gold und Silber anschließend der Anstieg über besagte Widerstandslinien gelingt, würde das die Chartbilder beider Edelmetalle aufhellen.

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    GOLD & SILBER - Beide direkt unter mehrjährigen Abwärtstrendlinien!

    13. April 2017 15:20 

    Die beiden Edelmetalle sehen sich auf dem Weg gen Norden mit wichtigen charttechnischen Barrieren konfrontiert. Bei 1.295 $ im Gold und bei 18,70 $ im Silber kreuzen wichtige mehrjährige Abwärtstrendlinien. Gut möglich, dass es in diesen Kursbereichen erneut Gegenwehr der Bären geben könnte. Sprich die Kurse prallen an besagten Trendlinien nach unten ab.

    Chart 3 und Chart 4 zeigen Auszüge der COT-Daten für Gold und Silber. Hierbei fällt auf, dass sich die extreme Longpositionierung des "managed moneys" im Gold abgebaut hat und die Lage als bereinigt gesehen werden kann. Anders im Silber. Hier wurden erneut sehr große Longpositionierungen getätigt. Unter halbwegs normalen Umständen, dürfte dieser hohe Wert als Kontraindikator wirken. Wenn viele Marktteilnehmer Silber unterhalb der langfristigen Abwärtstrendlinie kaufen, läßt sich daran die Erwartungshaltung ablesen, dass Silber nachhaltig nach oben ausbrechen könnte. Wenn das zuviele Marktteilnehmer so sehen und sich dementsprechend positionieren, geschieht (zunächst) nicht selten das Gegenteil.

    Übrigens. Die COT Daten können Sie jederzeit auf Guidants einsehen und auswerten: Bitte hier klicken