Washington (GodmodeTrader.de) – Gold legt weiterhin zu, ist jedoch nicht mehr so stark gefragt wie zum Ende letzter/Anfang dieser Woche. Im Hoch notierte das Edelmetall am Freitagvormittag bislang bei 1.336,25 US-Dollar je Feinunze, nachdem am es am 5. Juni 2019 bei 1.344,25 US-Dollar pro Unze ein Dreieinhalbmonatshoch erreicht hatte.

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    Jüngste Kommentare von Vertretern der Federal Reserve Bank (Fed), denen zufolge sie bereit sind, Zinssenkungen in Betracht zu ziehen, wenn die Daten dies erforderlich machten, kommen dem Goldpreis zugute. US-Notenbankchef Jerome Powell hatte bereits zuvor gesagt, die Zentralbank werde alles tun, um die Expansion der US-Wirtschaft in den Handelskriegen von Präsident Donald Trump aufrechtzuerhalten.

    Trump drohte am Donnerstag erneut, Importe aus China im Volumen von mindestens weiteren 300 Milliarden Dollar mit Zöllen zu belegen. Zudem sagte er, dass er davon ausgehe, dass sowohl China als auch Mexiko einen Handelsdeal abschließen wollen.

    Seit Trump Mexiko in der vergangenen Woche mit Zöllen gedroht hat, hat Gold aus dem Bereich der 1.280er-US-Dollar-Marke kräftig zugelegt und war mit 1.344,25 US-Dollar pro Unze in der Spitze nicht mehr weiter von seinem am 20. Februar erreichten 2019er-Hoch bei 1.346,75 US-Dollar je Feinunze entfernt.

    Nachdem der gestern veröffentlichte ADP-Report schwach ausgefallen ist, erwartet der Markt nun mit Spannung den heute Nachmittag anstehenden US-Arbeitsmarktbericht für Mai bezüglich weiterer Hinweise auf die Verfassung der US-Wirtschaft. Gegen 11:35 Uhr MESZ notiert Gold mit einem Plus von 0,04 Prozent bei 1.334,35 US-Dollar je Feinunze.

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