• Gold - Kürzel: XAU/USD - ISIN: XC0009655157
    Börse: Forex Capital Markets / Kursstand: 1.782,81000 $/oz.

Washington (GodmodeTrader.de) – Gold legt im europäischen Handel am Montagvormittag im Umfeld von Verlusten des US-Dollars auf breiter Basis zu. Mit bislang 1.785,73 US-Dollar je Feinunze im Hoch bewegt sich das Währungspaar aber immer noch innerhalb der nach Erreichen eines Siebenwochentiefs bei 1.760,80 US-Dollar pro Unze am 18. Juni 2021 etablierten Handelsspanne.

Nach wie vor beschäftigen die Anleger die Themen Konjunkturerholung und Inflation. Während die US-Konsumausgaben im Mai auf Monatssicht stagnierten, legte der dazugehörige Preisindex, das bevorzugte Inflationsmaß der Federal Reserve Bank (Fed), in der Kernrate um 0,5 Prozent im Monatsvergleich zu und stieg damit weniger stark als im Konsens mit plus 0,6 Prozent erwartet. Auf Jahressicht ergibt sich jedoch eine Teuerung um 3,4 Prozent. Dies ist der höchste Wert seit 1992 und liegt deutlich oberhalb des Inflationsziels der Fed von zwei Prozent.

Der Präsident der Fed in Minneapolis, Neel Kashkari, sagte am Freitag, dass die hohe Inflation seiner Einschätzung nach nur vorübergehend sei. In der vergangenen Woche hatten mehrere Fed-Vertreter verlauten lassen, dass eine erste Zinsanhebung schon Ende 2022 und damit früher als bislang erwartet nötig sein könnte. Zuletzt kamen am Freitag entsprechende Äußerungen von Eric Rosengreen, dem Präsidenten der Fed in Boston – unter der Voraussetzung, dass sich der Arbeitsmarkt bis dahin erholt habe.

In den Fokus rückt daher nun bereits der am Freitag anstehende US-Arbeitsmarktbericht für Juni. Erwartet wird im Konsens, dass die Zahl der neu geschaffenen Stellen von 559.000 im Mai auf 675.000 im Juni gestiegen ist. Gegen 9:50 Uhr MESZ notiert Gold mit einem Plus von 0,13 Prozent bei 1.783,08 US-Dollar je Feinunze.

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