• Gold - Kürzel: XAU/USD - ISIN: XC0009655157
    Börse: Forex Capital Markets / Kursstand: 1.767,83000 $/oz.

Washington (GodmodeTrader.de) – Gold gibt zum Wochenschluss erneut nach, hat mit bislang 1.765,50 US-Dollar je Feinunze im Tief sein am Donnerstag bei 1.761,60 US-Dollar pro Unze erreichtes Vierwochentief noch nicht wieder unterschritten. Das Edelmetall befindet sich angesichts der Aussicht auf eine schnellere Straffung der US-Geldpolitik als bisher erwartet auf dem besten Wege, den dritten Rückgang auf Wochensicht in Folge zu markieren.

Vertreter der Federal Reserve Bank (Fed) senden weiterhin die Botschaft, dass angesichts der hohen Inflation eine beschleunigte Reduzierung der Wertpapierkäufe und auch eine früher kommende Zinserhöhung als bislang gedacht anstehen könnte. Am Donnerstag sagte Raphael Bostic, der Präsident der Fed in Atlanta, dass es angemessen wäre, das Anleihekaufprogramm der Fed bis Ende März 2022 zu beenden. Dies würde der Fed die Möglichkeit geben, die Zinssätze zu erhöhen, um die Inflation zu bekämpfen, fügte er hinzu.

US-Finanzministerin Janet Yellen sagte, dass es Aufgabe der Fed sei, dafür zu sorgen, dass sich die derzeitige hohe Inflation nicht zu einer „Lohn-Preis-Spirale" entwickle.

Die am Donnerstag veröffentlichten wöchentlichen US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sind in der Woche bis zum 27. November um 222.000 gestiegen. Analysten hatten im Konsens mit einem Zuwachs auf 248.000 gerechnet, nach 194.000 in der Vorwoche. Im Fokus liegt nun der am Freitagnachmittag anstehende US-Arbeitsmarktbericht für November. Die Details entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.

Gegen 10:25 Uhr MEZ notiert Gold auf Tagessicht mit einem Minus von 0,02 Prozent bei 1.766,92 US-Dollar je Feinunze.

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