London (GodmodeTrader.de) – Der Goldpreis legt zur Wochenmitte wieder zu, hat mit bislang 1.300,95 US-Dollar je Feinunze im Hoch sein gestriges knappes Fünfwochenhoch bei 1.303,40 US-Dollar pro Unze jedoch noch nicht wieder erreicht. Unterstützung bekommt das Edelmetall dabei von der gestiegenen Risikoaversion an den Märkten.

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    Nach wie vor auf die Stimmung drückt der Handelskrieg zwischen den USA und China. US-Präsident Donald Trump rief die Fed dazu auf, die Stimuli der chinesischen Notenbank nachzubilden, um die wirtschaftlichen Schäden des Handelskriegs abzufedern. Hinzu kommen wirtschaftliche und geopolitische Risiken im Nahen Osten.

    Hochrangige Vertreter der Federal Reserve Bank (Fed) redeten unterdessen die Wahrscheinlichkeit von Zinssenkungen klein. Die Präsidentin der Fed in Kansas City, Esther George, warnte davor, dass niedrigere Zinsen zu Preisblasen bei Vermögenswerten führen, finanzielle Ungleichgewichte schaffen und letztendlich eine Rezession hervorrufen könnten. Der Präsident der New Yorker Fed John Williams erklärte, dass die Zölle tendenziell die Inflation ankurbeln würden und wahrscheinlich negative Auswirkungen auf das Wachstum hätten.

    Gegen 15:00 Uhr MESZ notiert Gold mit einem Plus von 0,19 Prozent bei 1.299,45 US-Dollar je Feinunze.

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