Von allen möglichen Wahlausgängen ist der nun wahrscheinlichste gleichzeitig auch der ungünstigste für Gold. Vor der Wahl gab es Hinweise auf einen klaren Sieg der Demokraten. Sie hätten in diesem Fall weitere Konjunkturhilfen in Billionenhöhe beschlossen. Am Ende hätte das zu mehr Inflation geführt. Das wiederum ist gut für Gold.Die Fiskalpolitik wäre auf der einen Seite gut für Gold gewesen. Auf der anderen Seite führen höhere Haushaltsdefizite aber auch zu höheren Zinsen. Die Zinsen steigen seit August leicht an. Kurz vor der Wahl, als die Umfragen die Demokraten klar vorne sahen, stiegen die Zinsen weiter an. Auch die Zinskurve, die eine zukünftige Verbesserung anzeigt, wurde steiler.

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