Die kritische erste Oktober-Woche ist überstanden. Und der „Crash“ kam ausgerechnet dort, wo kaum jemand damit gerechnet hatte: Gold und Silber erlebten den ersten ernst zu nehmenden Rücksetzer seit Beginn des Bullenmarktes. Dieser hatte zum Jahreswechsel 2016 eingesetzt und steht jetzt vor seiner ersten wirklichen Bewährungsprobe.

WERBUNG

Hochinteressant ist die Lage jetzt bei den Minenaktien. Seit dem jüngsten Hoch hat der Sektor rund 35 Prozent abgegeben. Das ist schon eine Hausnummer. Späteinsteigern dürfte ein gewaltiger Schreck in den Gliedern sitzen.

Mit Blick auf die seit Mitte August laufende Korrektur beim Goldminenindex HUI hatten wir in der September-Ausgabe des Antizyklischen Börsenbriefs geschrieben:

„Unsere im August favorisierte Strategie bleibt weiterhin gültig: Wir würden zehn bis 15 Prozent unterhalb des aktuellen Kursniveaus Abstauberlimits platzieren, um bei einem Test der wichtigen Haltezone von 200 Zählern eingestoppt zu werden“.

Oberflächlich betrachtet könnte man von einem Volltreffer sprechen: Bei fast genau 200 Punkten scheint sich der HUI zu stabilisieren. Die schwache Freitagskerze ist allerdings ein Warnsignal. Auch die rot eingezeichnete 200-Tage-Linie konnte nicht gehalten werden. Dazu die folgende Abbildung.

Goldcrash-Kommentar-Andreas-Hoose-GodmodeTrader.de-1

Wie wir die weitere Entwicklung einschätzen, ob der Bullenmarkt bei den Gold- und Silberminen weitergeht, und wie wir jetzt vorgehen würden, das werden wir in der Oktober-Ausgabe ausführlich begründen.

Die Ausgabe erscheint am kommenden Montag.

Anmeldemöglichkeit (1): Das Drei-Monats-Abo des Antizyklischen Börsenbriefs

Anmeldemöglichkeit (2): Das Jahres-Abo des Antizyklischen Börsenbriefs

Zum Autor:

Andreas Hoose ist Chefredakteur des Antizyklischen Börsenbriefs, einem Service der BörseGo AG. Weitere Informationen finden Sie unter www.antizyklischer-boersenbrief.de


Andreas Hoose vertritt mit diesem Artikel seine eigene Meinung. Diese muss sich nicht zwangsläufig mit der Meinung von GodmodeTrader decken. Es erfolgt keine Prüfung durch eine Schlussredaktion.