Analysten von Goldman Sachs bekräftigen in einer neuen Studie ihre bärische Haltung gegenüber der weiteren Goldpreisentwicklung. Bereits im vergangenen Jahr habe Goldman Sachs davor gewarnt, dass ein wachsendes Angebot an fast allen Rohstoffen zu sinkenden Preisen führen werde. "Die Auswirkungen der Angebotsreaktionen sickert nun durch das System und führt zu außerordentlichen Preisanpassungen", schreibt der zuständige Analyst Jeffrey Currie. Gold, das zuletzt bei 1244 USD/Unze notiert, werde im nächsten Jahr bis auf 1050 USD/Unze fallen. Vor wenigen Monaten bezeichnete Currie bei Preisen von knapp 1600 USD/Unze Gold-Leeverkaufspositionen als eine "sichere Wette", denn die US-Wirtschaft erhole sich und die US-Notenbank werde ihre Sachkäufe sukzessive drosseln. Neben Gold rechnet der Analyst auch bei Sojabohnen, Eisenerz und Kuper mit Preisrückgängen von mindestens 15%.